Nr  610 Robert Durand – Rotes Gut – Gottfried Böttger 

Nr  610

Robert Durand wurde am 1. März 1908 in Brunoy, Département Essonne bei Paris geboren. Er war Kriegsgefangener im Stalag IV G Oschatz in Sachsen. Am 4. Februar 1941 wurde er nach Meißen überwiesen, auf dem Hof « Rotes Gut », beim Bauer Gottfried Böttger, Lehmberg 4. Gottfried Böttger steht im Telefonbuch des Jahres 1939, aber nicht mehr in dem von 1950.

Robert Durand soll dort ein Kind gezeugt haben.

 

So erzählt seine Urenkelin (Gaëlle) die Geschichte ihres Urgroßvaters die sich jetzt auf die Suche macht:

Die älteste Schwester Roberts war damals 15 Jahre alt und erinnert sich noch gut. Die Großmutter Gaelles war erst 7 Jahre alt.  Robert ist 1945 nach Hause zurückgekommen nach Clamecy in der Nièvre. Robert ist im Jahre 1947 mit 39 Jahren gestorben. Er hatte Fotos in einer Schublade versteckt, in die niemand schauen durfte. Als er zur Arbeit ging schnüffelte sogleich seine Schwester darin herum.  Da entdeckte die Schwester Bilder eines JUNGEN  namens Robert (so wie der Urgroßvater) der auf den Knien einer blonden Frau sass, dabei eine Vielzahl auf deutsch geschriebener Briefe. Die Briefe ließ seine Frau von einer polnischen Nachbarin übersetzen als er zur Arbeit ging… Als er 1947 gestorben ist, haben die Schwestern Roberts alles verbrannt, Fotos und Briefe und keiner wollte mehr von dieser Geschichte etwas hören.

Die Nachkommen bedauern das Geschehen nach dem Tode Roberts und suchen jetzt seinen Sohn.

Danke für jede Hilfe und jeden Kontakt mit dem Verein.