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Monate, Jahre vergehen, ich habe das Geheimnis gelüftet. Heute ist es mein Geheimnis. Nun muss ich das Geheimnis bewahren. Das Geheimnis besteht weiterhin, weil nicht ausgesprochen. Und dennoch spreche ich es aus. Und trotz allem bleibt es ein Geheimnis, gestern von einigen, heute von anderen gehütet. Es ist immer noch nicht freigegeben. Man könnte glauben, dass die Familien diese Geheimnisse brauchen. Sie bauen sich durch und um ihre Geheimnisse auf, und sprechen bloß nicht darüber aus Angst es könnte entfliehen und sie könnten nicht mehr existieren. Was ist die Familie ohne das Geheimnis? Davor gab es, wie man sagen würde, zwei normale Familien, Eltern, vier Kinder. Wird das Geheimnis enthüllt, so gibt es keine Familien mehr, nur noch einzelne Wesen verloren, verwirrt, verunsichert, die Vorbilder zersplittert. Sich an einem etwaigen Glauben festzuhalten ändert nichts. Jeder, was ihn betrifft, versucht sich damit abzufinden ohne es jemals zu erreichen. Dann beginnt eine endlose Suche über die Umstände in dieser Zeit. Die Geschichte wird erneut erforscht. Bücher werden aufgeschlagen, Archive werden besucht, um letztendlich festzustellen, dass vielleicht jeder seine Lösung finden wird, sich in etwa erfinden wird, sein eigenes Denken erschaffen wird. Ich spreche hier von der vom Geheimnis hauptsächlich betroffenen Person. Für die Anderen ist es schwierig die verursachten Überstürzungen zu kennen. Gezwungenermaßen gibt es diese. Wenn ich ans Ende dieses Geheimnisses gekommen bin, kann ich vielleicht besser darüber sprechen. Ich hätte fast Lust zu sagen, dass es mir nicht gehört. Geneviève |
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Bericht über eine ordentliche Versammlung |
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Es geschah nicht « an einem Sonntag am Rande des Wassers »(*), sondern Freitag den 18. November 2011 in Rosny -sous -Bois im Salon des Comfort Inn Hotels. Im sechsten Jahr hat unser Verein diese unumgängliche Versammlung abgehalten. Alles das scheint euch vielleicht wie ein Ritual, etwa streng und gezwungen, aber NEIN! Diese traditionelle Treffen, von unserem Präsidenten und seinem Vorstand perfekt organisiert, wurde weit weg und daher als eine Strafarbeit von manchem Teilnehmer angesehen. Durch die Erschöpfung eine freundliche und herzliche Atmosphäre wollte Michel Blanc die Hauptversammlung so gesellig wie möglich machen. Und dafür, um zum Wesentlichen zurückzukommen. Denn wer ist das Meisterstück und was ist die Daseinsberechtigung von unserem Verein? Der Präsident? Der Vorstandsitzt? Die Regionsdelegierten? NEIN! Das ist das jeweilige Mitglied und seine zerrissene Geschichte. Das ist das Mitglied, das nach 60 Jahren Tabu und Introversion endlich ein Licht vor sich erscheinen sieht. Endlich wird er sich befreien können, sicher dass er nicht nur gehört sondern vor allem verstanden wird. Er wird hoffen sich für seine persönliche Identitätssuche einen Ausweg freizuhalten. Dieser Wunsch, Gleichgesinnte und gleich Betroffene zu treffen, Kriegskinder, verwirklicht sich gleich am Anfang des Treffens, das HOG/CSF organisiert hat. Ebenso gut bei der Jahreshauptversammlung sowie bei dem Aufenthalt in Berlin schon am Vorabend steht eine Gruppe von Mitgliedern an Ort und Stelle. Es sind immer grosse Wiedersehen! Das Treffen vom 18. und 19. November hat dieser Regel nicht außer Kraft gesetzt. Also, schon ab diesem Donnerstag den 17. November, mitten am Nachmittag, trifft man einige bekannte Gesichter vor der Rezeption des Hotels. Einige haben sich in ihre Zimmer zurückgezogen, andere sind gerade angekommen. Gegen 18.30 Uhr stellt sich die einzige ernste Frage …“Wo kann man zu Abend essen?“ So sucht eine Gruppe von etwa 15 Mitgliedern unseres Vereins nach einem Restaurant in der Nachbarschaft. Nachdem wir von einer ersten Stätte mit einer „sie haben nicht reserviert" abgewiesen worden waren, empfängt uns eine zweite freundlich. Der Abend wird sehr angenehm. Mitglieder, die sich vor einigen Stunden noch nicht kannten, nennen sich beim Vornamen und einige sind schnell per-Du. Freitag den 18. November: Bis Mittag erstreckt sich der Empfang der Mitglieder und ist die Haupt Tätigkeit. Auch da sieht man den Wunsch nach Geselligkeit, den Michel sucht und sich wünscht. Wenn das Mitglied ins Hotel kommt, wird es von Hélène und Jean empfangen, die ihm seinen Button geben. Dann wird jeder zur Rezeption geführt, um sein Zimmern zu erhalten, danach ist man an die Bar eingeladen, wo Michel und Chantal ein Willkommens-Getränk spendieren. Eine besondere Aufmerksamkeit für die „Neuen“ ist vorgesehen, sodass diese sich so schnell wie möglich willkommen und integriert fühlen. Aber schon gibt es viele Wiedersehen und die Umarmungen. Man konnte ein Mitglied als Person umarmen, das man über HOG kennen gelernt hat und das man bis jetzt nur durch Briefe kannte. Mittag ist es Zeit zu essen. Da fängt das vorausgesehene Programm dieses Treffens an. Immer mit diesem Wunsch, die Geselligkeit zu entwickeln, sind es runde Tische mit acht Plätzen, die die Gäste empfangen. Hélène hat diese Tische schön individualisiert. Zuallererst hat sie sie mit Pariser und Berliner Namen getauft. Diese Namen (Brandenburger Tor, Musée du Louvre…) sind auf elegante Zeichenpapiere geschrieben, mit einem Bild des Ortes verziert und vervielfältigt und inmitten des Tisches aufgestellt. An jedem Tisch sind ein Mitglied des Vorstands sowie eine zweisprachige Person zu bemerken. Eine gute organisatorische Maßnahme, immer im Hinblick auf der Geselligkeit und Gastfreundlichkeit. In der Tat gehört eine gewisse Zahl von unseren deutschen Freunden mit dazu. Auch da wirkt noch der Zauber von HOG/CSF. Personen, die sich vor einigen Stunden nicht kannten, erzählen furchtlos ihre herzzerreissende und intime Geschichte, wie einem sehr langjährigen Freund. Die Zeit aber vergeht schnell. Nun ist die Zeit gekommen, um vor der Hauptversammlung am Rand die Anwesenheit abzuzeichnen und die Prokura zu geben. Dann entdecken die Mitglieder den Hauptversammlungsaal. Man erkennt, dass eine Gepflogenheit geändert worden ist: Es gibt keine Tribüne und keine Trennung in eine Zuhörerschaft, die nur gekommen ist, um die guten Worte zu hören und wo sich 3 oder 4 Personen treffen. Es steht ein langer Tisch, an dem die 9 anwesenden Vorstandsmitglieder sitzen. Die Mitglieder sind auf gleicher Höhe unter 5 oder 6 grossen Reihen verteilt. Man sitzt sich also auf gleicher Augenhöhe gegenüber. Die nächsten Mitglieder sitzen nur 2m weit von der offiziellen Tribüne entfernt, die weitesten nur 6 oder 7m. Ein grosser Teil der Teilnehmer betont begeistert die gesellige Seite dieser Anordnung. Dazu kommt, dass dieser Saal über ein Schreibpult, das das Goldene Buch von unserem Verein trägt, verfügt. Selbstverständlich, um die kurze Pause um 16 Uhr zu würzen, kann man in einer anderen Ecke des Saales warme und kühle Getränke sowie Konditorwaren finden. Immer in diesem selben Sinne, sodass unsere deutschen Freunde sich vollständig mit uns fühlen, werden alle wichtigen Inhalte gleichzeitig mit Hilfe eines Overhead-Projektors, der von Hubert mit Hilfe von Françoise wachsam geführt wurde, auf dem Bildschirm ins Deutsche übertragen. Bei pünktlichen oder unvermuteten Aussagen und Einwürfen übersetzt Nicole am Mikrofon die geäusserte Worte. Indem er diese Hauptversammlung ungeachtet der Tagesordnung sowie der gewährten Zeit den Vorrang gibt und fortsetzt, bleibt Michel Blanc – „Eisenhand in einem Samthandschuh“, sehr aufmerksam, der Zuhörerschaft das Wort zu geben. An diesem Freitag ist es zwischen 18 und 20 Uhr Zeit für das Abendessen. Ein jeder nach Belieben nimmt seinen Platz wieder ein oder wechselt. Wenn man sich nach dem Schallpegel den man im Speisesaal hört, entscheiden würde, schreiten die Gespräche tüchtig voran. Gegen 22 Uhr stellt sich diejenige, die die unsere Abend beseelen wird, vor. Es handelt sich um Frau Charlotte Le Bozec Caf’Conc, Sängerin und Darstellerin – für die, diese Orte nicht regelmässig besuchen i.e. „Café Concert“. Diese reizende Bühnenkünstlerin, die eine Ähnlichkeit mit Edith Piaf zeigt, wird uns eine gewisse Zahl von Volksliedern vom Ende des 19. Jahrhunderts und Anfang des 20. Jahrhunderts wiedergeben. Eine Sammlung, die die von den Sängerinnen wie Fréhel, Yvette Guilbert, Marie Dubas usw wiederholt. Ein bisschen als Spassvogel fügt Charlotte das Lied „La Parisienne“ hinzu und am Ende fragt die Zuhörschaft, seit wann dieses Lied besteht. Die Meinungen sind geteilt, 1870, 1910 usw. In der Tat wurde dieses Lied, das seinen Platz in der Summe der Jahre zwischen 1870 und 1920 hat, von Françoise Mallet-Joris geschrieben und von Marie-Paule Belle in.......1976 dargestellt… Unsere angenehme Sängerin begrüsst auch die Anwesenheit unserer deutschen Freunde mit einem Lied von Marlene Dietrich, das sie zu ihrer Vorstellung hinzufügt. Es ist schon Freitagmorgen den 19. Der Frühstücksaal ist schon ab 7. Uhr besetzt. Um 9 Uhr fährt der Bus ab, um Paris wiedersehen oder entdecken zu lassen, besonders die Orte, die vom zweiten Weltkrieg, markiert waren. Rundfahrt, von der die Teilnehmer bezaubert zurückkommen. Der so überaus freundliche Busfahrer äussert sein Erstaunen, dass er an einem Samstagsmorgen eine Hauptstadt mit einem flüssigen Verkehr unter einer schönen Sonne gefunden hat. Erobert verlassen einige Mitglieder schweigend den Bus, um ihren Spaziergang durch Paris fortzusetzen. 12.30 Uhr- Alle Leute (oder fast alle) treffen sich im Speisesaal wieder für das Freundschaftsgetränk. Dieses ist vom letzten Mittagessen im Rahmen dieses Treffens gefolgt. Beim Essen ist alles immer sehr belebt. Dann fängt die Abreise an…man grüsst und küsst sich, dann fängt man wieder an zu sprechen, dann nimmt man erneut Abschied, dann spricht man wieder. Offensichtlich wird es schwer, sich trennen! Während dieses zu kurzen Treffens, waren die zwei meistgehörten Themen die sehr freundliche Atmosphäre und … die kommende Reise nach Berlin. Zum Schluss wäre es ungerecht, die Direktorin und das ganze Personal des Hotels für ihre tüchtige Tätigkeit, und dass sie immer so nett zu unserer Verfügung standen, nicht zu grüssen. Den 21. November 2011 Jean WILLEMIN (*) Titel von einem bekannte Lied gesungen von Jean Gabin : Un dimanche au bord de l’eau
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Keinesfalls braucht man große Phrasen zu machen, um hinter diesen drei einfachen Worten die ganze Meldung voll Erwartung und Hoffnung aufzudecken. Aber dennoch… Herzen Ohne Grenzen stellt nur einen winzigen kleinen Teil von diesen Kindern vor, die von der Liebe zwischen jungen Menschen, deren jeweiligen Ländern durch die Schuld des Größenwahns und der Narrheit ihrer Leiter, geboren worden sind. Berühmte Historiker haben die Zahl dieser Kinder auf mehrere Zehntausend – andere noch viel höher - eingeschätzt, die für Nichts eine Schuld tragen, aber diese wollte man den Preis eines gewissen Verrates bezahlen lassen. Schuldig für nichts, nicht mehr als die Schuld ihrer Eltern, die sich in der Mehrheit der Fälle nur liebevolle Gefühle vorzuwerfen hatten, die die jungen Menschen aller Nationen und aller Länder empfinden könnten. Liebe, die schöne Sache! Als ob sie dem Krieg nicht vorzuziehend wäre, in dem diese jungen Menschen sich bewegten und woraus manche hätten gerne entfliehen wollen. Warum sind wir so wenige? Wegen des Gewichts der Geschichte, der Bedeutung der Familie, der Unkenntnis von den Schritten die man heute unternehmen kann oder wegen der Furcht vor dem Blick der Anderen? Seien wir uns bewusst, dass wir Teilnehmer von HOG, vielen Menschen, die noch nicht wissen, an welche Tür zu klopfen ist und von denen viele nicht einmal vermuten, dass nur einige Häuserblocks von zu Hause entfernt es es jemanden gibt, der sie einfach führen könnte, endlich ein bisschen Hoffnung geben könnten. Gewiss ist Herzen Ohne Grenzen keine Geburtsstätte von Wundern und die Jahre, die immer schneller vergehen, vermindern die Chancen einen Geliebten oder einen nahe Verwandten wiederzutreffen. Aber die, die nichts versuchen, werden für immer damit leben müssen, dass sie nie etwas getan haben und dies eventuell bedauern. Die, die nachdem sie fast das Unmögliche getan haben, keinen Erfolg hatten, werden das Gefühl haben, dass sie gegenüber diesen Vermissten ihr Bestes getan haben, dass der Gesuchte unbekannt aber dennoch geliebt blieb, dem sie letztlich ihr Leben verdanken. Und es wird auch unsere Sache sein, dass diejenigen von uns, die vom Glück begünstigt wurden, die die mit ihrer Vergangenheit wieder eine Verbindung erlangt haben, die für sich eine neue Familie entdeckt haben, die die Doppelstaatsangehörigkeit gewonnen haben, noch näher an die heranrücken, die am Rande des Weges geblieben sind. H.O.G. Ja, Herzen Ohne Grenzen natürlich… Aber auch: Geselligkeit, Solidarität, Brüderlichkeit Geselligkeit, um alle, die wir uns wieder treffen, herzlich zu empfangen. Solidarität, um unsere Hilfe all dessen, denen sie bislang fehlte, zu geben. Brüderlichkeit, sodass HOG eine schöne und lebendige Familie bleibt, die Familie dieser Kriegskinder, die Töchter und Söhne des Friedens geworden sind. 2. NOVEMBER 2011 Jean-Paul SIMON-HOSE
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Zuletzt aktualisiert am Freitag, 16. Dezember 2011 um 10:35 Uhr |
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Auch ohne meinen Vater zu kennen, fühle ich mich von ihm ständig angetrieben. Auch wenn er nicht anwesend ist, ist er doch da. Und doch kann ich nichts über ihn sagen, nur dass er existiert hat. Während der Besetzungszeit war er da, ja leibhaftig da. Jemand hat mir gesagt : « Es war die Kommandatur. Wachposten waren Tag und Nacht um das Schloss herum aufgestellt. Die Soldaten besetzten die ganze erste Etage. Sie waren jung. Sie waren nett. » Und dennoch war man erleichtert, als sie um 9 Uhr morgens abzogen. Die Amerikaner trafen um 11Uhr ein. Und so bist Du von mir gegangen, ich wage nicht zu sagen, du hast mich verlassen, Du bist Deiner Truppe gefolgt hast Befehlen gehorcht. Warst Du es, der befehligt hat ? So ist es nun einmal. Ich könnte es Dir übel nehmen Ich habe es Dir sehr übel genommen Ich nehme es Dir immer noch übel Was eigentlich genau ? Ich weiss es nicht recht. Meine Mutter geliebt zu haben ? Etwas anderes getan zu haben als Krieg führen? Das Risiko eingegangen zu sein, ein Kind zu zeugen ? Hast Du daran gedacht? Woran hast Du gedacht? Konntest Du überhaupt noch denken ? Es war doch eine Zeit, die zum Nachdenken Anlass gab, Über den Menschen, über die Lebnssituation der Menschen. Die Welt hatte ihre Orientierungspunkte verloren, diese Zeit begünstigte Unmenschlichkeit. Ich bin in eine unmenschliche Situation geraten : Kleines, lästiges Wesen, Platz einnehmend, unfassbar; Das kommt mir komisch vor, »unfassbar», wo ich doch schon “fassbar” war. Zweifellos unbewusst, unfreiwillig, aber dennoch fassbar, gezeugt. Also war meine Existenz, ist sie fassbar. Ich habe das Recht auf eine Existenz. Um ehrlich zu sein, ich habe es noch nicht geschafft, Dir wirklich böse zu sein. Ich hatte einfach noch nicht die Zeit dazu, so beschäftigt war ich damit, meiner Mutter böse zu sein; Der, die ich für meine Mutter hielt, Der, die es wirklich war. Dem, der mein Vater hätte sein können, Dem, der Deinen Platz eingenommen hat. Wie haben sie das tun können? Wie konnten sie es wagen? Mich an andere abzugeben? Mir Vornamen ohne Erklärungen zu geben, Mich einen anderen Namen tragen zu lassen als den, der mir zustünde, Welchen Namen hätte ich wirklich tragen sollen ? Wie war der Name meines Vaters ? Wie war Dein Name? Ich habe es den Frauen in der Familie sehr übel genommen, Ich habe vergessen, es den Männern der Familie übel zu nehmen. Heute noch, weiβ ich nichts von Dir. So gerne wüsste ich wer Du warst, wie Du geheiβen hast, wie Du gedacht hast, wie Du die Ereignisse erlebt hast, gezwungen wie Ihr wart Ihr anderen Deutschen, Thesen anzuhängen, die jegliches Verständnis übersteigen. Konntest Du die Befehle ruhig ausführen ? Aber unabhängig von den Umständen, Du warst mein Vater, Du bist mein Vater, Und ich liebe Dich. Mach Dir aber keine Sorgen, Verlassen war ich nicht wirklich: Ich hatte ja einen Vater, ich hatte eine Mutter Sie haben ihr Bestes gegeben, waren immer an meiner Seite. Und heute habe ich mir eine Identität aufgebaut. Sicher, Deine Gene, die meiner Mutter Und vor allem und hauptsächlich die Persönlichkeiten meiner Mama, meines Papas, Werte, die sie vermittelt haben. Und trotz der schmerzlichen Situation und des ungelüfteten Geheimnisses haben sie ihren Auftrag erfüllt, das muss ich ihnen lassen Und trotzdem, wie gerne würde ich eines Tages lernen, Dich kennenzulernen. Geneviève. |
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Ce samedi 20 novembre 2010 s’est tenu, à Caen, le quatrième colloque de notre association « Cœurs sans frontières ».
Comme chaque fois, l’arrivée devant cet impressionnant Mémorial provoque les mêmes sentiments d’émotion, de tristesse, de respect et d’espoir.
Ce haut lieu de mémoire se présente sous la forme d’un long parallélépipède horizontal brisé en son centre. On n’a aucune peine à imaginer, jaillissant de cette faille, un envol de blanches colombes.
Rappelons la devise gravée dans la pierre de sa façade :
LA DOULEUR M'A BRISEE, LA FRATERNITE M'A RELEVEE, DE MA BLESSURE A JAILLI UN FLEUVE DE LIBERTE.
L’ouverture des travaux de ce colloque a été marquée par le discours d’accueil de Monsieur Grimaldi, Directeur de ce Mémorial. Il n’a pas prononcé un texte convenu, de circonstance, mais au contraire, son intervention, improvisée, sortait du cœur et traduisait l’esprit du lieu.
Au cours de celui-ci, Monsieur Grimaldi a tenu à rapporter une anecdote. Alors qu’il se trouvait au Mémorial, parmi le public, il remarqua une petite fille. Cette enfant venait des Etats-Unis. Elle venait de photographier, parmi les objets et souvenirs exposés, une chaussure d’enfant. Il lui demanda alors pourquoi cet intérêt particulier pour cet objet. L’enfant répondit alors «parce qu’elle est jolie».
Monsieur Grimaldi expliqua alors gentiment que cette chaussure avait appartenu à une petite fille gazée à Auschwitz.... La petite rétorqua
«Oh ! je suis triste » puis repartit faire d’autres photos.....
Ce fut alors au tour de notre Président Jean-Jacques Delorme d’ouvrir cette journée. Si le premier colloque s’était tenu un 11 novembre (2007), date hautement symbolique, celui-ci a eu lieu un 20 novembre qui est, faut-il le rappeler, la date de la journée mondiale de l’enfance.
Coïncidence de dates ? Oui bien sûr, mais désormais nos colloques se dérouleront à des dates les plus proches possibles de cette journée commémorative qui nous concerne directement.
Pourquoi associer Mémoire et Enfance ? Parce que si le devoir de mémoire est indispensable et incontournable, il s’adresse essentiellement à la jeunesse.
On ne peut alors que se réjouir que la moitié des visiteurs du Mémorial ait moins de vingt ans.
Dans ce contexte, comment ne pas souscrire aux paroles de Jean-Jacques Delorme à l’issue de son discours d’ouverture : «Notre action consiste aussi à nous tourner vers la jeunesse, cette jeunesse qui sera demain l’avenir de l’humanité, nous sommes, nous serons à ses côtés ».
Il n’aura échappé à personne que nous, les serviteurs de la mémoire, nous sommes toujours des enfants. Enfants de la guerre,
la plupart d’entre nous sont, au mieux, des égratignés, au pire des traumatisés et même, parfois, des êtres détruits. Combien parmi nous ont prononcé le mot magique « Papa » dans leur jeunesse privée d’enfance ?
Ce colloque, plus précisément baptisé Journée d’étude historique, avait pour thème principal «Le secret, une histoire de famille».
Il n’est pas question de reprendre ici le détail de toutes les interventions.
Il serait, par ailleurs, injuste d’en citer quelques unes compte tenu que toutes étaient d‘un très haut niveau. Comme chaque année, la richesse et la variété des thèmes exposés, l’authenticité et la conviction des intervenants parfois paralysés par les larmes, ont fait que, de l’avis général, cette journée fut un excellent cru.
Une exception toutefois pour signaler l’intervention de Madame Catherine Goulletquer, psycho-généalogiste. Ceci, tout simplement parce que le thème abordé est le dénominateur commun à toutes les
détresses, à toutes les situations qui nous concernent. Cette Dame est pour que la vérité soit dite, car, si le passé est gravé dans le marbre, la perception que l’on en a peut et doit évoluer. La fin d’un tabou doit être le début d’une nouvelle vie.
Certains, peu informés, pourraient s’étonner de voir des enfants d’allemands se réunir dans un Mémorial consacré aux atrocités de la deuxième guerre mondiale.
Tout d’abord, ce lieu de commémoration est trop souvent, dans l’opinion,
perçu comme le musée du débarquement. Cette appréciation pour le moins réductrice, ne correspond ni à sa vocation, ni à son esprit. Son rôle est d’accompagner l’obligatoire travail de mémoire en présentant les faits avec objectivité et pragmatisme.
Qui, il y a quelques années, aurait imaginé dans ce haut lieu, une association d’enfants de la guerre écoutant avec plaisir et recueillement, la brillante prestation de la chorale allemande «Männergesangverein Egenhausen-Schwarzwald Baden Wurttemberg»?
Ce moment de rêve s’est déroulé le soir de cette journée, dans le cadre de l’immense hall du Mémorial sous une très grande photo en noir et blanc des décombres de la ville de Caen, après les bombardements.
Rappelons que cette ville fut détruite à quatre-vingts pour cent. Comme il se doit, cette soirée s’est achevée, devant une assistance debout, par la magistrale interprétation de l’hymne européen.
Bien entendu, les travaux de Cœurs sans frontières ne se limitent pas à cette seule journée du 20 Novembre 2010.
Dès la veille, dans l’après –midi, s’est tenue la statutaire réunion de son comité directeur. En début de soirée, à l’hôtel où nous avons nos habitudes, a eu lieu un pot d’accueil. Occasion des retrouvailles des «anciens» et présentation de membres qui ne se connaissaient pas encore. La chorale allemande a alors tenu à nous offrir un premier aperçu de son talent.
Puis ce fut le dîner. Moment propice aux échanges où le dilemme est de s’asseoir à une table par affinités ou, a contrario, découvrir le charme de faire connaissance avec de nouveaux compagnons. Là encore la chorale a eu la délicatesse de nous offrir un nouvel intermède.
Le dimanche 21 au matin s’est déroulée la non moins statutaire assemblée générale de notre association.
Puis ce fut le déjeuner dans le restaurant du Mémorial. Repas de qualité, comme d’habitude. Un certain trouble fut cependant observé parmi les convives masculins lors du passage des miss régionales, candidates à l’élection de miss France. Il convient de préciser que cet épisode n’a pas été organisé par Cœurs sans frontières.
Afin de ne pas être accusé de partialité, il faut avoir l’honnêteté de reconnaître un défaut à ce colloque, il est passé trop vite.
Jean WILLEMIN |
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Un enfant de la guerre à l’honneur |
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remise médaille : Armand Pouille enfant de la guerre, nommé auprès de Madame le Recteur de l’Académie de Lille, en qualité de Conseiller de l’Enseignement Technologique a reçu le 8 janvier 2011 la médaille de Bronze de l’enseignement technique, discipline Génie Civil – travaux Publics, délivrée par le Ministère de l’Education Nationale.  Discours lors de la remise de la médaille : Issu d’une famille minière modeste, après des études de commerce, il fait ses premières armes dans le secteur agricole bancaire comme inspecteur. Mais très vite il s’aperçoit que cette fonction ne lui convient pas. Le style de l’inspection par lui-même le mettait mal à l’aise vis-à-vis des autres collaborateurs qu’il était chargé d’inspecter. L’opportunité lui est présentée de rentrer dans un tout autre domaine, le négoce de matériaux. Il a pu mettre en application les techniques de vente qu’il avait apprises à l’école de commerce. Cela l’emmènera même au fin fond de l’Afrique comme directeur commercial. De retour en métropole, les années ont passé et après un nouveau parcours à l’université de Valenciennes, il dirige une agence de voyages sur Lille. Ta fonction t’a emmené dans différents coins du globe.. Déjà il s’orientait vers la formation professionnelle pour adultes, il croyait déjà à la possibilité de se former tout au long de la vie. Il reprit de nouvelles études universitaires en 1999 où il passe brillamment un DESS en Sciences Humaines/Sciences de l’Education et ensuite un DEA, dans la même discipline de la formation pour adultes. Là, sa carrière professionnelle va prendre une nouvelle orientation, après avoir été directeur d’un centre de formation professionnel pour adultes, il intégrera le monde des travaux publics où il exercera en qualité d’ingénieur sécurité. C’est à partir de cette époque qu’il consacrera une bonne part de ses disponibilités dans des Lycées techniques secteur Génie Civil – Travaux Publics comme intervenant auprès des étudiants où ses valeurs humaines sont largement reconnues. Il vient d’être nommé Conseiller de l’Enseignement Technologique auprès de Madame le Recteur de l’Académie de Lille. Il est par ailleurs Jury d’examens dans de nombreuses disciplines et plus particulièrement dans le cadre des épreuves du BTS Travaux Publics il pose son regard professionnel sur les rapports en milieu professionnel que les candidats soutiennent. Ses activités ne s’arrêtent pas là, car entre temps, après avoir soutenu son DEA, il se découvre une passion : l’écriture. Son mémoire de DEA servant de base de travail, il écrit et développe un thème qui lui est cher : le compagnonnage, ses valeurs, ses méthodes de formation. Son premier livre « Des maçons médiévaux aux compagnons d’aujourd’hui » sera édité par Grancher à Paris en 2002. En 2009 reprend sa plume, qu’il n’a jamais quittée, car depuis 2002 il participe à la rédaction de plusieurs magazines en qualité d’historien, spécialisé en ethnologie. Intéressé par l’histoire des hommes, de leur vie, et par les différents rites et symboles qui organisent nos civilisations, il édite en août 2010 aux éditions Vega à Paris un livre qui s’intitule « Connaître et Comprendre la Franc-Maçonnerie » livre qui permet à tout un chacun de mieux comprendre cette association largement décriée depuis des siècles. Blackboulé dans sa petite enfance par une naissance en Allemagne pendant la guerre, les années passeront avec un poids difficile à supporter : être l’enfant d’un militaire allemand. Après des découvertes tardives, il décide de reprendre des recherches sur sa naissance et il comprend enfin, grâce aux efforts et aux conseils de son Fanck R. qu’il est un franco-allemand et qu’en fait l’Europe il la vit depuis toujours. Cette aventure fait maintenant l’objet d’un troisième livre qui retrace ce mal vivre d’après guerre et la joie d’avoir retrouvé fièrement ses vraies origines qui font de lui un enfant allemand. Ce livre s’intitule Klietz 1945 « le mal vivre d’après guerre » - (Un amour défendu entre une française et un militaire Allemand). Monsieur HAZARD Inspecteur général de l'Education Nationale |
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V I E U X M A I S A C T U E L S D E M O N S Quelqu’un a dit; “l’Histoire est le récit des événements tels que l’on aurait voulu qu’ils se passent”. Ceci n’a rien de péjoratif pour la plupart des Historiens qui, en leur âme et conscience, compte des données accumulées, font un remarquable et indispensable travail de Mémoire. Cependant, au fil des temps, le gigantesque café du commerce que constitue l’opinion publique poursuit son travail de fourmi et tire des conclusions parfois à l’emporte-pièce. Heureusement, il y a ceux qui ont compris que les Guerres ne sont jamais faites par ceux qui les décident mais par des malheureux, mobilisés ou endoctrinés, envoyés au casse-pipe. Parmi ceux-ci, on peut citer d’authentiques résistants français de la première heure qui ont adopté, en connaissance de cause, des « enfants de boches » abandonnés au nom du meurtrier qu’en dira-t’on. Il y a ceux qui cherchent à comprendre ce qui s’est malheureusement passé en ayant l’utopie de croire que l’on pourra empêcher que cela ne se reproduise. Cœurs sans frontières, dès sa création, s’est fixé un objectif très simple, regrouper non pas les « enfants de boches » mais les enfants des guerres. En effet, de tous les conflits qui endeuillent au quotidien notre planète, naissent des enfants de l’amour, fruits de parents n’appartenant pas au même camp. Combien sommes-nous, produits des guerres ? Il est impossible d’en donner ne fût-ce qu’une estimation mondiale. Les lois, non écrites, des tabous sont un efficace éteignoir ! Comment ? vous avez dit « Office mondial des enfants des guerres » vous rêvez ! Cœurs sans frontières donc, association franco-allemande, a été créée pour faciliter le contact entre ces victimes et les aider à retrouver leur Père, que ces enfants soient nés d’une Maman française et d’un Papa allemand ou d’une Maman allemande et d’un Papa français. Bien entendu, cette association est déjà très associée, sur le plan de l’éthique, à certaines de ses homologues qui se créent dans d’autres pays européens, comme, par exemple, la Belgique. Pour cette mission, notre association s’est statutairement imposé une règle incontournable, l’exclusion de toute approche politique ou religieuse. Ce choix, très important, n’est pas un article destiné à enjoliver les statuts mais nous prémunir contre une menace permanente. Dans la pensée unique et dans les mentalités de café du commerce évoquées plus haut, il y a encore, soixante dix ans après, des gens qui, lorsque l’on leur dit « enfant de boche » traduisent « nazi » ! Ce n’est pas à nous qu’il faut expliquer que l’on peut fort bien être le fruit d’amours intenses entre un soldat de la Wehrmacht et d’une jeune fille française qui n’avait pas tapissé sa chambre de photos d’Hitler. D’ailleurs, ces hommes, contraints de nous combattre, n’avaient pas obligatoirement le coup de foudre exclusivement pour des personnes blondes fidèles clones du type aryen. Heureusement, une majorité semble se dégager de gens humains et tolérants qui comprennent notre détresse et la respectent. Mais on va voir que les moins nombreux butés obscurantistes évoqués ci-dessus ne sont pas les plus dangereux, ils ne sont que bêtes, tant pis pour eux. Mais il y a plus pervers ! Notre Président, Homme de dialogue et de main tendue, participe à de nombreux colloques ou conférences de presse. Or, il lui est arrivé, dans ces occasions, à sa grande stupeur, d’être abordé par des personnes venues lui exprimer leur admiration en précisant la fierté que nous devions ressentir d’être des enfants du Troisième Reich !!!! Répugnant non ? Bien entendu, notre Président à immédiatement « remis les pendules à l’heure » et clos l’entretien. Dans la construction européenne d’associations d’enfants de la guerre, deux viennent de voir le jour dans un pays du nord de l’Europe. Malheureusement, elles semblent animées par des nostalgiques du régime nazi et sont aux antipodes des idées humanistes que nous essayons modestement de faire passer. Très récemment, on a pu trouver sur internet, un sordide lien entre la relation de l’attribution de la nationalité allemande à un enfant de la guerre (article publié par un grand quotidien national) et le nom d’un chantre du révisionnisme, voire du négationnisme français.... Pour les enfants de la guerre, pour les sympathisants de Cœurs sans frontières, pour tous ceux qui rêvent d’un monde sans nuage, il est impératif de rester extrêmement vigilants sur ce point. De même que notre association, bien que tournée vers l’avenir, défend à juste titre le devoir de mémoire, elle doit rester strictement en dehors du débat politique, mais, dans ce cadre, et ce n’est pas incompatible, elle doit dénoncer ces résurgences idéologiques malsaines. Cœurs sans frontières est totalement opposée aux thèses néo-nazies et au révisionnisme. C’est clair. Le devoir de mémoire, indispensable, à l’intention, en particulier, des jeunes générations, devrait être accompagné d’une mise en garde contre le risque permanent d’un retour de ce qui a fait notre malheur. Le Comité Directeur de Cœurs Sans Frontières. Janvier 2010. |
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Zuletzt aktualisiert am Samstag, 30. Januar 2010 um 21:47 Uhr |
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Sans entrer dans les détails, je voudrais situer le contexte de ma naissance et parler de ma Mère. Ses " malheurs " ont commencé vers 1930, alors qu'elle n'avait que sept ans, elle a perdu sa Mère. Son Père, peu fait semble t'il pour assumer cette situation, a privilégié les études de sa Fille, elle a été pensionnaire de 17 écoles au gré des mutations professionnelles de celui-ci. Il était inspecteur instructeur aux PTT. Dans un total vide affectif (la prétendue famille étant absente) en proie aux aléas de la guerre (exode) elle a connu mon Père en 1943. Je suis né en 1944, mais mon Père était déjà reparti sur le front russe. Ma Mère a tenté de lui faire passer des messages par des soldats allemands mais elle ne saura jamais s'ils lui furent parvenus. Dans le début des années 1950, ma Mère a entrepris des recherches en la personne d'un autre soldat allemand, grand ami de mon Père. Hélas, elle a appris rapidement que cet ami avait été tué et reposait au cimetière allemand de Dagneux dans l'Ain. Vers la fin des années 1950, mon Père étant berlinois, ma Mère a alors pris contact avec un commerçant en tapisseries de luxe de Berlin. Celui ci a fait tout son possible et a même rencontré mon Père. C'est alors que fut édifié le mur de Berlin or, mon Père résidait dans le secteur soviétique. Tout contact devenait donc très dangereux. En 2004 , j'ai fini par connaître la WASt que j'ai bien sûr immédiatement consultée. Après plusieurs mois de recherches, le couperet est tombé, mon Père est décédé fin 1990 à Berlin. En 2007, je me suis rendu à l'Ambassade d'Allemagne à Paris, car je souhaite toujours savoir où mon Père est inhumé. Malgré un bon acceuil et la promesse de rechercher, ses services ont " dégagé en touche " sur la WASt qui, en 2008 m'a signifié l'impossibilité de me renseigner. Par le commerçant berlinois, nous avons appris que mon Père a été marié deux fois et que j'ai deux demi-soeurs.dont, bien évidemment, j'ignore tout. Quand j'étais gosse, quelques messieurs se sont intéressés à ma Mère mais mon existence les a fait fuir...(une fille-mère, quelle horreur !) Ma Mère a donc vécu toujours seule, elle approche les 90 ans et se porte très bien. Quant à moi, j'ai toujours feint l'indifférence pour ne pas culpabiliser ma Mère mais l'absence de Père m'a beaucoup affecté. Dans une région où l'on est volontiers curieux, je suis allé exercer ma vie professionnelle ailleurs. . Je connais, bien entendu, le nom et le prénom de mon Père, ainsi que ses dates et lieux de naissance et de décès. Je possède deux photos d'identité de lui. Ma Mère m'a confié un certain nombre de lettres de lui et m'a rédigé un véritable dossier sur cette relation. C'est peu mais c'est beaucoup par rapport à certaines personnes. J'en connais une qui ne sait qu'une seule chose, son Père était allemand. C'est tout ce que sa Mère a bien voulu lui dire ! Jean K |
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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 18. Oktober 2009 um 09:38 Uhr |
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Comme pour un grand nombre d'entre nous, le point de départ de notre "réveil" est la diffusion sur FR3, le 13 mars 2003, de l'émission " Passé sous silence" accompagnée de la projection du magnifique film " Enfants de Boches ".
Le commentaire de fin de cette émission regrette que la poignée de mains historique entre le Chancelier Helmut KOHL et le Président François MITTERRAND n'ait pas été l'occasion d'aborder le problème des " enfants de la guerre ". La tolérance et l'honnêteté intellectuelle ont leurs limites. Sachant qu'en France les associations ont le vent en poupe, je suis parti à la recherche d'une éventuelle structure de ce genre nous concernant. En 09/2003, j'ai publié dans le mensuel " Notre Temps ", une annonce pour rechercher si une association existait. Aucune réponse positive, par contre, 5 personnes m'ont demandé si j'avais reçu une réponse ! J'ai avisé ces 5 personnes de l'échec de ma recherche. En 04/2003 et en 09/2003, j'ai posé la question à Madame Elisabeth WOLF, citée dans l'émission du 13/03/2003, mais elle n'a pas souhaité me répondre. En 06/2003, j'ai sollicité France Télévisions à Paris et Madame Delphine WASSER m'a indiqué ne pouvoir répondre à ma question MAIS m'a donné les coordonnées de la WASt. En 06/2004, suite à leurs émissions sur France Inter et Canal+, dans le cadre du 60° anniversaire du débarquement, j'ai posé ma question à Messieurs Daniel MERMET et Karl ZERO. Aucun des deux n'a souhaité me répondre. En 10/2004, suite à une émission de Madame Mireille DUMAS, j'ai à nouveau sollicité France Télévisions, et Madame Delphine WASSER n'a pu que me confirmer son courrier de 06/2003 en me redonnant les coordonnées de la WASt. En 03/2009, une des 5 personnes à qui j'avais répondu négativement en 09/2003 m'a " renvoyé l'ascenseur " en me donnant les coordonnées de " Coeurs sans frontières ". J'ai, bien entendu, retransmis aussitôt l'information aux 4 autres personnes. Hélas, l'une d'entre elles est décédée entre temps. Espérons que ceux qui rechercheront, désormais, une association seront mieux renseignés et dirigés vers " Coeurs sans frontières ". Le seul organisme, pour ce qui me concerne, qui réponde sur ce sujet, est FRANCE TELEVISIONS. NOUS FAIRE CONNAITRE SEMBLE ETRE UNE PRIORITE.. + + + + J'ai particulièrement apprécié votre éditorial du 03/07/2008 ainsi, surtout, que votre discours du 18/12/2008. J'ignorais les déjections de Monsieur Georges FRECHE nous concernant. ( je connaissais les autres, hélas !) Etrange dans la bouche de quelqu'un qui s'évertue à essayer de faire croire qu'il est de gauche ! Par ailleurs, il semblerait que les malheureuses qui ont été tondues l'aient plutôt été par des " collabos " soucieux, le vent ayant tourné, de se donner un nouveau visage, sous le regard bienveillant de la gendarmerie qui avait peut-être, elle aussi, des choses à se reprocher... Par contre, des " enfants de boches ", abandonnés, ont été recueillis, en connaissance de cause par des Résistants.. .. L'esprit de " Coeurs sans frontières ", tel que je l'ai perçu, me paraît excellent. Sortir de notre " tabou ", être reconnus pour ce que nous sommes, ni plus ni moins, me paraît équitable. Il n'est pas question de renier le passé., les faits sont là. Expliquer simplement à l'opinion que des enfants de la guerre, il y en a dans le monde entier depuis que l'Homme a inventé les guerres. On ne peut qu'être affligé par tous ces moralisateurs qui nous jugent, avec le recul de l'Histoire. Nos Mères n'ont en aucun cas succombé au charme de ces soldats allemands pour des raisons idéologiques ou politiques mais tout simplement par l'amour le plus pur que l'on puisse éprouver à cet âge. Prenons exemple sur nos amis vietnamiens où les enfants de mères vietnamiennes et de Pères étasuniens ont droit de cité et où les américains en général, sont les bienvenus. Nous sommes probablement des victimes mais surtout un récurrent phénomène de société mondial ! Sans vouloir, en aucun cas, nous dissocier de nos parents, force est de constater que nos détracteurs, détenteurs de la morale, sont fort embarrassés lorsque l'on leur demande quelle est notre part de responsabilité dans cette situation. Un de mes ex-collègues, mais surtout Ami, âgé de 82 ans, a été, le 14/09/1944, pris dans un rafle à Belfort. Il avait 17ans. Il a été contraint au travail forcé en Allemagne. Il a réalisé une autobiographie sur sa captivité dont la devise merveilleuse est " NI HAINE NI OUBLI " !!! Quelle ouverture d'esprit ! Compte tenu de la qualité de nos relations amicales, j'ai jugé honnête de lui raconter ma vie. Notre amitié s'est renforcée depuis !!! + + + + En Mai 1968, un des slogans les plus à la mode était : " FAITES L'AMOUR , PAS LA GUERRE ! " ... 25 ans auparavant, nos Mères n'ont pas attendu les soixanthuitards (dont nous sommes) pour appliquer ce précepte !!! Notre désir d'être admis dans la société ne saurait effacer les autres, en particulier les Résistants. Simplement il serait bon, sans agressivité, de combattre la pensée unique selon laquelle il n'y aurait eu, pendant ce conflit, que des Résistants. Or, il y en avait ; environ 5000 en 1940, environ 200000 en Juin 1944 (Marianne du 28/06/2004), 10 millions en 1945 et 63 millions en 2009 !!! L'être humain aime bien réécrire l'Histoire !!! On aura remarqué que, à longueur d'année, des ouvrages, des films sortent sur des faits de résistance. Sans douter de la sincérité de ces documents, les personnes dans notre situation ne peuvent qu'éprouver une certaine lassitude face à ce que je ressens, peut-être à tort, comme une forme de prosélytisme tant ces récits sont présentés comme une évidence. On notera que, généralement, les vrais grands Résistants sont les plus discrets sur cette tragique époque. Notre but doit donc être d'expliquer les choses dans une démarche de tolérance et de respect réciproque sans esprit revanchard. Regardons vers l'avenir. + + + + Je ne peux que souscrire à votre vision européenne. Dans les années 1960, sur mon Vélosolex, j'avais apposé un autocollant " Europe Unie " ! Ayant touché aussi à la philatélie, j'ai mis sous cadre le timbre poste saluant les accords de l'Elysée signés le 23/01/1963 par le Général de GAULLE et le Chancelier ADENAUER. Pour moi, cela symbolise le mieux la réconciliation. Il m'est parfois arrivé, dans mon analyse de tout cela, de considérer ma Mère comme une " européenne avant l'heure ". Hélas l'Europe stagne. Les réelles volontés politiques n'apparaissent pas clairement. Le point fort qui a précédé la prétendue campagne pour les élections de juin 2009, a été l'éventuelle sauvegarde des plaques minéralogiques départementales !! quelle ambition.. Le pire est que, même si l'Europe fonctionnait parfaitement comme le modèle étasunien, elle serait malmenée par la mondialisation ! A défaut de voir enfin émerger l'Europe de demain, " Coeurs sans frontières " pourra peut-être contribuer à réaliser " l'Europe des coeurs " ! ce qui ne serait déjà pas si mal. + + + + Concernant notre reconnaissance, je n'ai pas encore analysé tous les avantages de l'éventuelle attribution de la nationalité allemande mais ce ne peut qu'aller dans le bon sens. La possibilité d'associer le nom de son Père biologique à son patronyme n'est pas à négliger. Une reconnaissance plus matérielle ne serait pas inintéressante surtout si on peut en faire profiter indirectement sa Mère. Sur dénonciation d'un probablement " bon français ", ma Mère s'est retrouvée interdite de concours d'entrée dans la fonction publique ! Si les archives de l'occupation étaient rendues publiques, quelle panique ! Là encore, on risque de remplacer une injustice par une autre....combien d'entre nous sont, en effet, en mesure de justifier, officiellement et matériellement, de leur situation ? Sans parler des malheureux dont la Mère a profité de la loi permettant l'accouchement sous X, instaurée par le Maréchal PETAIN, et qui, eux, n'ont même pas conscience de leur situation. + + + + Dans un autre ordre d'idées, ma Mère pense, mais cela ne relève que de la supposition, que mon Père, né à Berlin, pourrait avoir de lointaines origines françaises. Il était protestant, or, à l'époque de la révocation de l'édit de Nantes, de nombreuses familles françaises protestantes de l'ouest de la France se sont enfuies et réfugiées en Allemagne, et en particulier, dans le Brandenburg.... Son nom, KASTAUN, pourrait être une déformation de CASTAN. + + + + Je vous remercie d'avoir eu la patience de venir jusque là. Bien entendu les opinions que j'ai exprimées n'engagent que moi. Je vais vous faire une confidence ; c'est la première fois que je me dévoile aussi franchement sur ce délicat sujet mais, croyez moi, cela fait du bien !!! Lorsque l'on a vécu ces évènements, on a l'impression que l'on est des extra-terrestres jusqu'au jour où l'on découvre que d'autres ont aussi un passé différent de la " normale ".......mais SURTOUT, on remarque vite que ceux qui nous stigmatisent sont rarement les mieux placés pour le faire. Nous ne devons en aucun cas nous présenter en "conquérants " Nous devons nous garder de toute provocation, mais sans esprit de " repentance ". Non ! nous ne sommes pas des coupables, simplement des éléments constitutifs de la société. Si ce problème était si insupportable, il serait plus judicieux de supprimer les guerres que ses effets collatéraux. Au moment où on commence à découvrir les effets parfois positifs du métissage, au moment où des personnalités de toutes sortes, aux racines très variées, émergent dans tous les domaines, diaboliser des enfants de boches qui n'ont rien demandé à personne est vraiment ridicule. Jean K
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Zuletzt aktualisiert am Samstag, 08. August 2009 um 17:17 Uhr |
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Zuletzt aktualisiert am Freitag, 27. März 2009 um 23:06 Uhr |
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