{"id":538,"date":"2011-12-16T23:00:00","date_gmt":"2011-12-16T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.coeurssansfrontieres.com\/vie-de-lassociation\/rencontre-2011-a-rosny-sous-bois\/als-erbe-die-schande-und-geteilte-kraenkungen-und-beleidigungen\/"},"modified":"2017-10-06T17:21:06","modified_gmt":"2017-10-06T15:21:06","slug":"als-erbe-die-schande-und-geteilte-kraenkungen-und-beleidigungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.coeurssansfrontieres.com\/de\/dokumente-de\/temoins-de\/gaste\/als-erbe-die-schande-und-geteilte-kraenkungen-und-beleidigungen\/","title":{"rendered":"Als Erbe die Schande und geteilte Kraenkungen und Beleidigungen"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section admin_label=&#8220;section&#8220;][et_pb_row admin_label=&#8220;row&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243;][et_pb_text admin_label=&#8220;Texte&#8220;]<\/p>\n<p><strong><span style=\"font-size: 14pt;\">\u00a0<\/span><\/strong><\/p>\n<p><strong>Seltenes Zeitzeugnis einer Frau, deren Gro\u00dfvater ein deutscher Soldat war.<\/strong><\/p>\n<p><em>Nadia Salmi, Jounalistin, Autorin : des \u00e9toiles sombres dans le ciel -Oh \u00e9ditions.<\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-536\" src=\"https:\/\/www.coeurssansfrontieres.com\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/111210LQ087A.jpg\" alt=\"111210LQ087A\" width=\"500\" height=\"375\" border=\"1\" srcset=\"https:\/\/www.coeurssansfrontieres.com\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/111210LQ087A.jpg 500w, https:\/\/www.coeurssansfrontieres.com\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/111210LQ087A-480x360.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 500px, 100vw\" \/><\/p>\n<p>Mein Name ist Nadia Salmi, ich bin die Enkelin eines Wehrmachtssoldaten, was mein Name aber nicht erraten l\u00e4\u00dft.<\/p>\n<p>Er hei\u00dft Hans und bis 2007 kannte ich nur seinen Namen und seine Staatsange h\u00f6rigkeit. Erst anl\u00e4sslich des Todes meiner Gro\u00dfmutter lernte ich ihn kennen&#8230;.. besser gesaft, ich kam ihm n\u00e4her. Denn ich fand Briefe und Fotos und konnte so seinem Namen ein Gesicht geben&#8230;.. Ein Foto zeigt ihn, l\u00e4chelnd, in der Wehrmachtsuniform&#8230; etwas st\u00f6rend&#8230;.. Es wurde mir bewusst, dass ich nicht aufgekl\u00e4rt wurde&#8230; Ich wusste, dass mein Gro\u00dfvater Deutscher war&#8230;&#8230;.. Aber f\u00fcr mich ist Deutschland Angela Merkel und nicht Hitler. Ich vergass, dass ein Deutscher w\u00e4hrend des 2.Weltkriegs kein Freund war.. und dieser Deutsche ist mein Grossvater&#8230; Ich musste es akzeptieren. Ich unternahm also lange Recherchen in Deutschland, beim Gemeindeamt der Stadt in der Hans 1946 lebte und in den Archiven der Wehrmacht in Berlin.<\/p>\n<p>Nach einigen Wochen Wartezeit, nach mehreren Monaten bei der Wast wurd es endlich klarer und ich konnte meiner Mutter sagen, dass das Tabu um ihre Wurzeln gefallen ist. Vorbei die Zeit der Beschimpfungen &#8220; sale fille de boche &#8222;; der Leiden, der Tr\u00e4nen, der Zweifel, der \u00c4ngste, der Geheimnisse, der L\u00fcgen, der unbeantworteten Fragen.<\/p>\n<p>Im Alter von 60 Jahren hatte meine Mutter ein Treffen mit der deutschen Familie, die sie mit offenen Armen aufnahm&#8230;..<\/p>\n<p>Ich war dabei, war mit ihr, gl\u00fccklich diesen Augenblick mitz\u00fcrleben, auf den sie ihr ganze Leben gewartet hat.<\/p>\n<p>Meine Mutter ist eine sehr sensible, empfindsame Frau. Sie wuchs auf ohne zu wissen, was es bedeutet, geliebt zu werden, von einer Mutter und einem Vater, denn sie wurde von meiner Gro\u00dfmutter verstossen, als diese erfuhr, dass Hans nicht nach Frankreich zur\u00fcckkomme. Zusammenfassend folgendes: Meine Gro\u00dfeltern begegneten sich in Lille, liebten sich in Lyon und trennten sich, ohne zu wissen, dass es f\u00fcr immer war. Es war eine kurzfristige, fast anektotische Liebesgeschichte, die einen Fr\u00fchling dauerte. Und da ist das Problem. Meine Mutter ist keine Anektode und noch weniger ein Einzelfall der Geschichte. Wie sie, sind 200.000 Kinder in dieser Zeit der verfluchten Beziehungen gezeugt worden, 200.000 Vergessene.<\/p>\n<p>Daher mein Buch mit dem Titel :&#8220; Des \u00e9toiles sombres dans le ciel&#8220; ( ungef\u00e4hre \u00dcbersetzung: Dunkle Sterne am Himmel), im Andenken an meinen Gro\u00dfvater, der diese verzweifelten und melancholischen Worte 1946 schrieb&#8230;&#8230;. Sterne, die ich f\u00fcr meine Mutter leuchten lassen wollte, die unter all diesen Tabus schwer gelitten hat.<\/p>\n<p>Vier Jahre schrieb ich. Ich wollte das aufgelegte Schweigen meiner Vorfahren brechen. Ich wollte meinen Wurzeln kennen und sie als ein Geschenk annehmen. Und das Resultat ist heilbringend. Das, was schlecht begann, kann gut enden, wenn man seine \u00c4ngste \u00fcberwindet.<\/p>\n<p>Indem ich Hans suchte, fand ich Trost und St\u00e4rkung. Ich habe gelernt, bin gewachsen, gl\u00fccklich, die unsichtbaren F\u00e4den, die mich an ihn binden, zu entwirren. Ohne ins Detail zu gehen: er liess alles fallen, ich gab nicht auf, er war feig, ich zeigte Mut.<\/p>\n<p>Um seine Fehler zu verstehen, gab ich dem Mann eine Seele und w\u00fcnschte die Erl\u00f6sung des Soldaten. Ich dachte an seine Vaterschuld, an die Liebe zu meiner Mutter. Ich liess seine Familie und die von Therese leben. Ich gab Licht, wo Dunkelheit herrschte und Lebendigkeit in diese Schwere. Ich verstand und sp\u00fcrte sein Leiden und seine Machtlosigkeit, seine Verteidigung und seine Entschuldigungen. Ich f\u00fcllte die L\u00f6cher, dank der Gespr\u00e4che mit meinen noch lebenden Eltern. Ich gab alles, was ich hatte, alles, was ich bin, damit er mich h\u00f6rt. Und ob Sie es glauben oder nicht, ich sp\u00fcre, es ist gelungen.<\/p>\n<p>Im Laufe der Jahre ist meine Kreigserkl\u00e4rung zum Tabu zur Liebeserkl\u00e4rung geworden. Ich bin stolz zu dieser Filiation, zu dieser deutsch-franz\u00f6sischen Vereinigung zu geh\u00f6ren, Ver k\u00f6rperung Europas vor der Stunde und fruchtbarer Boden f\u00fcr Toleranz.<\/p>\n<p>Heute bin ich gl\u00fccklich, laut, den Epilog meines Romans ausdr\u00fccken zu k\u00f6nnen.. Es ist doch keine Schande als Gro\u00dfeltern einen deutschen Wehr machtssoldaten und eine Franz\u00f6sin zu haben, die damals fast geschoren wurde. Sch\u00e4mlich ist es als Mutter ein nicht deklariertes Opfer des 2.Weltkriegs zu haben. In den Geschichtsb\u00fcchern gibt es keinen Platz f\u00fcr diese verw\u00fcnschten Kinder.Kaum eine Bemerkung, keine Fotos, keine Gesichter. Nichts um sie menschlich zu gestalten, sie nahe zu f\u00fchlen, sie zu ber\u00fchren.<\/p>\n<p>Aber sie leben, Franzosen, Belgier, Holl\u00e4nder oder Schweden. Es sind tausende und abertausende, vielleicht eine Million, die als uneheliche Kinder behandelt wurden. Sie sind allein oder sind, wie Sie, bei Vereinen mit ihren Kriegswunden, ihren Friedensforderungen, die nun langsam ein Ohr finden.<\/p>\n<p>Am 24.April 2008 hat sich Bernard Kouchner, damaliger franz\u00f6sischer Aussen minister f\u00fcr eine Anerkennung dieser Menschen aus heimlichen Liebschaften, eingesetzt. Daraufhin wurde im Bundestag ein diesbezuegliches Gesetz im Februar 2009 verabschiedet.<\/p>\n<p>Seitdem haben Dutzende Franzosen die deutsche Staatsb\u00fcrgerschaft erhalten und somit einen Pass f\u00fcr die Freiheit, ein wertvoller Sesam, der aber nicht alle Probleme regelt. Denn eine verh\u00f6hnte Identit\u00e4t findet sich nicht in einem kleine amtlichen Papier wieder.Das ist viel komplexer und tiefer, das beweist meine verschwiegene Geschichte, die gross in die Geschichte eingeht.<\/p>\n<p>Zwischen 1939 und 1945 trugen 17.893.200 Personen die deutsche Uniform, unter ihnen war Hans. Da sie dem Feind etwas zu nahe gekommen sind, mussten etwa 20.000 Franz\u00f6sinnen die \u00e4rgsten \u00f6ffentlichen Erniedrigungen ertragen, meine Gro\u00dfmutter h\u00e4tte dazugeh\u00f6ren sollen. Aus diesen verh\u00f6hnten Verh\u00e4ltnissen sind wahrscheinlich 200.000 Kinder in Frankreich gezeugt worden. Ein schweres Erbe ,dass wir, junge enschen, tragen m\u00fcssen. Wieviele wissen es ? Geheimnis? Wieviele sind es wirklich? Schwer, genau zu sagen. Die franz\u00f6sischen Statistiken rechnen mit ungef\u00e4hr 400.000 heute. das entspricht der Einwohnerzahl von Lyon, die dritte meist bev\u00f6lkerte Stadt Frankreichs. das ist enorm. Niemand denkt an uns, um zur Bew\u00e4ltigung der Vergangenheit beizutragen.<\/p>\n<p>Ein Vergessen uns gegen\u00fcber, immer und immer wieder. Es ist traurig! Wie lange noch?<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 Seltenes Zeitzeugnis einer Frau, deren Gro\u00dfvater ein deutscher Soldat war. Nadia Salmi, Jounalistin, Autorin : des \u00e9toiles sombres dans le ciel -Oh \u00e9ditions. Mein Name ist Nadia Salmi, ich bin die Enkelin eines Wehrmachtssoldaten, was mein Name aber nicht erraten l\u00e4\u00dft. 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J\u2019ai en effet retrouv\u00e9 des lettres et des photos qui m\u2019ont permis de mettre un visage sur son nom\u2026 Parmi elles, il y en avait une en uniforme de la Wehrmacht, le sourire aux l\u00e8vres\u2026 Vision plut\u00f4t g\u00eanante\u2026 Je me suis rendue compte que j\u2019avais v\u00e9cu dans le d\u00e9ni\u2026 Je savais que mon grand-p\u00e8re \u00e9tait allemand\u2026 Mais pour moi, l\u2019Allemagne, c\u2019est Angela Merkel. Pas Hitler. En fait, j\u2019avais oubli\u00e9 qu\u2019un Allemand pendant la seconde guerre mondiale n\u2019\u00e9tait pas un \u00ab ami \u00bb. Et cet allemand, c\u2019\u00e9tait mon a\u00efeul\u2026 Et il fallait que je fasse avec\u2026 J\u2019ai donc entam\u00e9 des recherches en Allemagne, longues et diverses\u2026 Je suis pass\u00e9e entres autres par l\u2019administration de la ville o\u00f9 Hans vivait en 1946 et par les archives de la Wehrmacht \u00e0 Berlin.<\/p><p>Au bout de plusieurs semaines d\u2019attente, plusieurs mois pour la Wast, la lumi\u00e8re est enfin apparue et, gr\u00e2ce \u00e0 elle, j\u2019ai eu le bonheur de pouvoir dire \u00e0 ma m\u00e8re que le moment de dire adieu au tabou de ses origines \u00e9tait venu.<\/p><p>Fini le temps des insultes\u2026 des \u00ab sale fille de boche \u00bb\u2026 des souffrances, des larmes, des doutes, des peurs, des secrets, des mensonges, des questions sans r\u00e9ponses\u2026<\/p><p>A soixante ans, ma m\u00e8re avait rendez-vous avec sa famille allemande qui l\u2019a accueillie \u00e0 bras ouverts\u2026<\/p><p>J\u2019\u00e9tais bien s\u00fbr avec elle. Heureuse de vivre ce moment qu\u2019elle avait attendu toute sa vie.<\/p><p>Ma m\u00e8re est une femme tr\u00e8s sensible, tr\u00e8s \u00e9motive, tr\u00e8s fragile\u2026 Elle a grandi sans savoir ce que c\u2019est d\u2019\u00eatre aim\u00e9e par une m\u00e8re et un p\u00e8re puisqu\u2019elle a \u00e9t\u00e9 rejet\u00e9e par ma grand-m\u00e8re quand celle-ci a compris que Hans ne reviendrait pas en France\u2026<\/p><p>Pour faire court, mes grands-parents se sont rencontr\u00e9s \u00e0 Lille, se sont aim\u00e9s \u00e0 Lyon et se sont s\u00e9par\u00e9s sans savoir que c\u2019\u00e9tait pour toujours. C\u2019\u00e9tait une histoire d\u2019amour. C\u2019\u00e9tait une relation \u00e9ph\u00e9m\u00e8re\u2026 Elle a dur\u00e9 un printemps. C\u2019est presqu\u2019anecdotique quand on y pense\u2026 Et c\u2019est \u00e7a le probl\u00e8me. Ma m\u00e8re n\u2019est pas une anecdote, encore moins un d\u00e9tail dans l\u2019Histoire\u2026 Comme elle, 200.000 enfants sont n\u00e9s \u00e0 cette \u00e9poque de ces relations maudites. 200.000 rang\u00e9s aux oubliettes\u2026<\/p><p>D\u2019o\u00f9 mon livre qui s\u2019intitule \u00ab des \u00e9toiles sombres dans le ciel \u00bb en hommage \u00e0 mon grand-p\u00e8re qui a \u00e9crit ces mots d\u00e9sesp\u00e9r\u00e9s et m\u00e9lancoliques en 1946\u2026 Des \u00e9toiles que j\u2019ai voulu faire briller pour ma m\u00e8re qui a souffert du tabou.<\/p><p>Pendant quatre ans, j\u2019ai \u00e9crit avec la volont\u00e9 de briser le silence impos\u00e9 par mes a\u00efeux. J\u2019ai voulu comprendre mes origines, les accepter comme un cadeau\u2026 Au final, le r\u00e9sultat est salvateur. Ce qui avait mal commenc\u00e9 peut bien se terminer si l\u2019on d\u00e9passe ses peurs\u2026<\/p><p>En cherchant Hans, j\u2019ai en effet trouv\u00e9 le r\u00e9confort. J\u2019ai appris et grandi, ravie de d\u00e9m\u00ealer les fils invisibles qui me lient \u00e0 lui... Sans rentrer dans les d\u00e9tails, c\u2019est parce qu\u2019il a baiss\u00e9 les bras que j\u2019ai d\u00e9cid\u00e9 de retrousser les manches. C\u2019est parce qu\u2019il a \u00e9t\u00e9 l\u00e2che que j\u2019ai voulu \u00eatre courageuse.<\/p><p>Pour pouvoir comprendre ses erreurs, j\u2019ai donn\u00e9 corps \u00e0 l\u2019homme et voulu la r\u00e9demption du soldat. J\u2019ai r\u00eav\u00e9 sa culpabilit\u00e9 de p\u00e8re, son amour pour ma m\u00e8re. J\u2019ai fait vivre sa famille et celle de Th\u00e9r\u00e8se. J\u2019ai mis de la lumi\u00e8re l\u00e0 o\u00f9 tout n\u2019\u00e9tait qu\u2019ombre, de la l\u00e9g\u00e8ret\u00e9 dans toute cette lourdeur. J\u2019ai ressenti sa peine et sa paralysie. J\u2019ai imagin\u00e9 sa d\u00e9fense et ses excuses. J\u2019ai combl\u00e9 les trous gr\u00e2ce \u00e0 mes discussions avec mes parents encore en vie. J\u2019ai donn\u00e9 tout ce que j\u2019avais, tout ce que je suis, pour qu\u2019il m\u2019entende. Et croyez-le ou non, j\u2019ai le sentiment que le message est pass\u00e9\u2026<\/p><p>Au fil des ans, ma d\u00e9claration de guerre au tabou s\u2019est transform\u00e9e en d\u00e9claration d\u2019amour. Je suis d\u00e9sormais fi\u00e8re de faire partie de cette lign\u00e9e-l\u00e0, de cette union franco-allemande, incarnation de l\u2019Europe avant l\u2019heure et terreau fertile \u00e0 la tol\u00e9rance.<\/p><p>Aujourd\u2019hui, je suis heureuse de pouvoir dire \u00e0 voix haute l\u2019\u00e9pilogue de mon roman\u2026 Il n\u2019y a pas de honte \u00e0 avoir pour grands-parents un soldat allemand de la Wehrmacht et une Fran\u00e7aise \u00e0 un poil d\u2019\u00eatre tondue. Ce qui est honteux, c\u2019est d\u2019avoir pour m\u00e8re une victime non d\u00e9clar\u00e9e de la Seconde Guerre mondiale. Dans les livres d\u2019histoire, en effet, il n\u2019y a pas de place pour les enfants maudits. A peine une note en bas de page et encore\u2026 Il n\u2019y a pas de photos d\u2019eux, pas de visages. Il n\u2019y a rien pour les humaniser et les sentir de pr\u00e8s, les toucher du doigt.<\/p><p>Et pourtant, ils sont l\u00e0, Fran\u00e7ais, Belges, Hollandais ou encore Su\u00e9dois. Ils sont des centaines de milliers, peut-\u00eatre un million, \u00e0 avoir \u00e9t\u00e9 trait\u00e9s de b\u00e2tards. Ils sont seuls ou font partie, comme vous, partie d\u2019associations. Ils sont l\u00e0, avec leurs blessures d\u2019apr\u00e8s-guerre, leurs revendications de paix. Et celles-ci commencent \u00e0 \u00eatre entendues.<\/p><p>Le 24 avril 2008, le ministre fran\u00e7ais des Affaires \u00e9trang\u00e8res, Bernard Kouchner, plaidait pour une reconnaissance de la souffrance de ces retrait\u00e9s n\u00e9s d'amours clandestines. Un discours fort qui a conduit le Bundestag \u00e0 voter une loi en ce sens en f\u00e9vrier 2009.<\/p><p>Depuis, des dizaines de Fran\u00e7ais ont obtenu la nationalit\u00e9 allemande et avec elle, un passeport pour la libert\u00e9. S\u00e9same pr\u00e9cieux mais qui ne r\u00e8gle pas tous les probl\u00e8mes. Car l\u2019identit\u00e9, a fortiori quand elle a \u00e9t\u00e9 bafou\u00e9e, ne se r\u00e9sume pas \u00e0 un papier administratif de quelques centim\u00e8tres. C\u2019est plus complexe, plus profond. En t\u00e9moigne mon histoire pass\u00e9e sous silence qui s\u2019inscrit dans l\u2019Histoire en majuscule.<\/p><p>Entre 1939 et 1945, 17.893.200 personnes port\u00e8rent l\u2019uniforme allemand. Parmi elles, un certain Hans. Pour s\u2019\u00eatre approch\u00e9es un peu trop pr\u00e8s de l\u2019ennemi, quelque 20.000 Fran\u00e7aises ont subi l\u2019une des pires humiliations publiques. Et ma grand-m\u00e8re aurait d\u00fb en faire partie. De ces alliances maudites, 200.000 enfants seraient n\u00e9s dans l\u2019Hexagone. Lourd h\u00e9ritage partag\u00e9 par de nombreux jeunes comme moi. Combien le savent ? Myst\u00e8re. Combien sont-ils ? Difficile \u00e0 dire pr\u00e9cis\u00e9ment. Si l\u2019on se r\u00e9f\u00e8re aux statistiques fran\u00e7aises de natalit\u00e9, nous sommes peut-\u00eatre un peu plus de quatre cents mille aujourd\u2019hui. C\u2019est l\u2019\u00e9quivalent du nombre d\u2019habitants \u00e0 Lyon, troisi\u00e8me ville la plus peupl\u00e9e de France\u2026 C\u2019est \u00e9norme. Et personne ne parle de nous. Personne ne pense \u00e0 nous comme autre cl\u00e9 possible au devoir de m\u00e9moire\u2026<\/p><p>M\u00e9moire d\u00e9faillante \u00e0 notre encontre. Encore et toujours. Malheureusement. Jusqu\u2019\u00e0 quand ?<\/p>","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[199,203,211,14],"tags":[],"class_list":["post-538","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-dokumente-de","category-gaste","category-jahrliche-treffen","category-vereinsleben"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.6 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Als Erbe die Schande und geteilte Kraenkungen und Beleidigungen - CSF - HOG<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.coeurssansfrontieres.com\/de\/dokumente-de\/temoins-de\/gaste\/als-erbe-die-schande-und-geteilte-kraenkungen-und-beleidigungen\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Als Erbe die Schande und geteilte Kraenkungen und Beleidigungen - CSF - HOG\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"\u00a0 Seltenes Zeitzeugnis einer Frau, deren Gro\u00dfvater ein deutscher Soldat war. 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