{"id":664,"date":"2013-01-30T13:39:28","date_gmt":"2013-01-30T12:39:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.coeurssansfrontieres.com\/vie-de-lassociation\/rencontre-franco-allemande-2012-a-roissy\/kriegskind\/"},"modified":"2017-10-11T11:01:04","modified_gmt":"2017-10-11T09:01:04","slug":"kriegskind","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.coeurssansfrontieres.com\/de\/dokumente-de\/temoins-de\/gaste\/kriegskind\/","title":{"rendered":"Kriegskind"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section admin_label=&#8220;section&#8220;][et_pb_row admin_label=&#8220;row&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243;][et_pb_text admin_label=&#8220;Texte&#8220;]<\/p>\n<p><strong><span style=\"font-size: 12pt;\">Gerlinda SWILLEN<\/span><\/strong><\/p>\n<p><strong>Sprecherin von Born Of War international network (BOW i.n)<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"color: #0000ff;\"><a href=\"http:\/\/www.bowin.eu\/\">http:\/\/www.bowin.eu<\/a><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-663\" src=\"https:\/\/www.coeurssansfrontieres.com\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/121211LQ093A.jpg\" alt=\"121211LQ093A\" width=\"550\" height=\"367\" border=\"1\" srcset=\"https:\/\/www.coeurssansfrontieres.com\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/121211LQ093A.jpg 550w, https:\/\/www.coeurssansfrontieres.com\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/121211LQ093A-480x320.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 550px, 100vw\" \/><\/span><\/p>\n<p><strong>1. Die Vorgeschichte<\/strong><\/p>\n<p>&#8211; <em>In 2002<\/em> veranstaltet der Verein <strong>Fantom e.V<\/strong>. in Berlin das j\u00e4hrliche Historikertreffen mit als zentralem Themenkomplex \u201eKriegskinder\u201c, unterst\u00fctzt von der <strong>Deutschen Dienststelle (WASt)<\/strong> und seit einigen Jahren vom <strong>Landesarchiv Berlin<\/strong>, \u00fcbrigens in seinen R\u00e4umlichkeiten.<\/p>\n<p>Dieses Schwerpunktsetzen war ein wichtiger Beitrag, um ein bis dahin in der \u00d6ffentlichkeit nur marginal wahrgenommenes Thema zu enttabuisieren. Ein Thema das mit der sp\u00e4teren Anklage der norwegischen Lebensbornkinder gegen ihren Staat und dem Film von Weber in Frankreich in den ersten Jahren unseres Jahrhunderts ins Rampenlicht trat.<\/p>\n<p>&#8211; <em>Chronologie<\/em> :<\/p>\n<p>1994 &#8211; 1995 : Fantom e.V. in Berlin\/Association Phantom \u00e0 Rouen<\/p>\n<p>1996 : Verein der d\u00e4nischen Kriegskinder<\/p>\n<p>2001 : sieben norwegische Lebensbornkinder verklagen die norwegische Regierung<\/p>\n<p>2004 : Enfants maudits von Jean-Paul Picaper und Ludwig Norz<\/p>\n<p>2005 : Lebensspuren e.V.<\/p>\n<p>Coeurs Sans Fronti\u00e8res\/Herzen ohne Grenzen<\/p>\n<p style=\"margin-left: 0em;\">2006 : Amicale Nationale des Enfants de la Guerre<\/p>\n<p style=\"margin-left: 0em;\">Verein der Wehrmachtkinder in Finnland<\/p>\n<p>2007 : Klage der norwegischen Kinder beim Europ\u00e4ischen Gerichtshof f\u00fcr Menschenrechte<\/p>\n<p>Erstes Kriegskinderforum in Berlin<\/p>\n<p>2008 : Verein der Kriegskinder in Belgien<\/p>\n<p>Das starke Interesse von Wissenschaftlern und Medien international und das Engagement der Betroffenen machte deutlich, dass so ein Prozess in Gang gesetzt wurde, der nach Aufkl\u00e4rung und Aufarbeitung verlangte.<\/p>\n<p><strong><span style=\"font-size: 13pt;\">2. Der Begriff<\/span><\/strong><\/p>\n<p>In Juni 2008 begegneten Historiker sich w\u00e4hrend eines Workshops an der Universit\u00e4t in Birmingham (Gro\u00dfbritannien) zum Thema: \u201aChildren Born Of War\u2019. Dort wurde vereinbart einen deutlichen Unterschied zwischen \u201ewar children\u201c, Kinder die den Krieg miterleben, und \u201e children born of war\u201c, Kinder vom Krieg gezeugt zu machen. Auf Englisch und Franz\u00f6sisch ist dieser Unterschied leichter als auf Deutsch oder Niederl\u00e4ndisch.<\/p>\n<p>Im Netzwerk haben die Vereine ab 2009 den Begriff verfeinert, besonders weil wir inzwischen deutsche Besatzungskinder nach Berlin eingeladen hatten, die Vereine und die Suchdienste eine Menge unterschiedliche Geschichten bekommen und meine eigene Erfahrung mit jetzt <span style=\"text-decoration: underline;\">+<\/span> 120 Zeugnissen in ganz Belgien uns zu Vorsicht ermahnen. Die Definition des Begriffs\u201a \u201aKriegskind\u2019 ist jetzt : <span style=\"color: #ff0000;\">ein Kind das ohne den Krieg, Kriegsumst\u00e4nde, das Konflikt nicht geboren w\u00e4re<\/span>.<\/p>\n<p>Auf Deutsch wird auch oft von einem \u201aBesatzungskind\u2019 gesprochen.<\/p>\n<p><em>Zum Beispie<\/em><em>l<\/em> :<\/p>\n<p>-Ostbelgien wurde in 1940 wieder Reichsgebiet, die M\u00e4nner wurden von der Wehrmacht einberufen. Ein Kind eines solchen Soldaten, \u00fcbrigens in seinem Wohnort geboren, ist kein \u201aKriegskind\u2019. Kommt der Wehrmachtsoldat dagegen aus M\u00fcnchen, Hamburg, \u00d6sterreich, \u2026 dann ist es wohl ein \u201aKriegskind\u2019.<\/p>\n<p>-Kinder von (Zwangs) arbeiter Innen oder Kriegsgefangenen in Deutschland sind auch Kriegskinder. Dasselbe gilt f\u00fcr die Kinder von deutschen Kriegsgefangenen in den vorher besetzten Gebieten eingesetzt.<\/p>\n<p>-Die Kinder die von den alliierten Soldaten in Deutschland und \u00d6sterreich gezeugt wurden, gelten auch als Kriegskinder.<\/p>\n<p>Das Kriegskinderdasein wird meistens besonders von zwei Merkmalen bestimmt :<\/p>\n<p>a. diese Kinder sind oder waren auf der Suche, meistens ihres Vaters, manchmal ihrer Mutter, oder ihrer beiden Eltern, wie zum Beispiel die Lebensbornkinder;<\/p>\n<p>b. diese Kinder wurden von ihrer Umgebung als Kinder des Feindes ge\u00e4chtet.<\/p>\n<p>Jedenfalls wurde die Identit\u00e4t sowohl des Kriegskindes als des Besatzungskindes als Folge des Krieges, der Umst\u00e4nde seiner Geburt und des daraus folgenden Familiengeheimnisses beeintr\u00e4chtigt.<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 13pt;\"><strong>3. Das internationale Netzwerk BOWi.n<\/strong>.<\/span><\/p>\n<p>&#8211; Schon am ersten Kriegskinderforum in Berlin am 20. Oktober 2007 wollten die Vereine ein internationales Netzwerk bilden.<\/p>\n<p>&#8211; Am 31. Oktober 2009 war es so weit : das internationale Netzwerk wurde gegr\u00fcndet und man hatte die jetzt \u00fcbliche Definition des Begriffs. Die Vereine von D\u00e4nemark, Finnland, Norwegen, Frankreich (Herzen ohne Grenzen), Belgien und f\u00fcr Deutschland <strong>Lebensspuren e.V.<\/strong> (die Lebensbornkinder) sind im Netzwerk vertreten. Auch hat man mich als Sprecherin gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>&#8211; W\u00e4hrend des Fr\u00fchlings 2010 wurde den Namen <strong>Born Of War international network<\/strong>, BOW i. n. gew\u00e4hlt. Er ist eine bewusste Anspielung auf den Bogen der verbindet und geschmeidig ist, aber auch auf die Treffsicherheit und Geschwindigkeit des Pfeils. Sp\u00e4ter kam im Logogramm der Webseite auch das Bild der schwangeren Frau.<\/p>\n<p>Am 22. Oktober 2010 hat <strong>BOW i.n<\/strong>. eine erste Pressekonferenz in den R\u00e4umlichkeiten des Reichstags abgehalten, zusammen mit einer Vertreterin der Besatzungskinder in Deutschland. Wir hatten als Ziel das Netzwerk der \u00d6ffentlichkeit vorzustellen und besonders einen Vorschlag :<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"font-size: 14pt;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Eine internationale Konvention f\u00fcr die Kriegskinder\/Besatzungskinder<\/span><\/span><\/strong><\/p>\n<p>Aus ihren problemgeladenen Lebenserfahrungen, die von Forschungsarbeit gesichert werden, haben die Kriegskinder\/Besatzungskinder geschlossen, dass es ein Verbrechen an der Menschheit bedeutet, einem Kind die Schuld an der Vergangenheit seiner Eltern zu geben. Aber sie weigern sich entschieden eine Opferrolle zu spielen. Im Gegenteil, sie wollen den Nachgeborenen ein Erbe schenken. Sie berufen sich auf das <em><strong>\u00dcbereinkommen \u00fcber die Rechte des Kindes<\/strong><\/em>, das vor zwanzig Jahren in Kraft trat, besonders auf Artikel 6, 7 und 8:<\/p>\n<p><strong>Artikel 6<\/strong><\/p>\n<p>(1)Die Vertragsstaaten erkennen an, dass jedes Kind <strong>ein angeborenes Recht auf Leben<\/strong> hat.<\/p>\n<p>(2)Die Vertragsstaaten <strong>gew\u00e4hrleisten<\/strong> in gr\u00f6\u00dftm\u00f6glichem Umfang <strong>das \u00dcberleben und die Entwicklung des Kindes.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Artikel 7<\/strong><\/p>\n<p>(1) Das Kind ist unverz\u00fcglich nach seiner Geburt in ein Register einzutragen und hat das Recht auf einen Namen von Geburt an, das <strong>Recht, eine Staatsangeh\u00f6rigkeit zu erwerben, und soweit m\u00f6glich das Recht, seine Eltern zu kennen und von ihnen betreut zu werden.<\/strong><\/p>\n<p>(2) Die Vertragsstaaten stellen <strong>die Verwirklichung dieser Rechte im Einklang mit ihrem innerstaatlichen Recht und mit ihren Verpflichtungen aufgrund der einschl\u00e4gigen internationalen \u00dcbereink\u00fcnfte in diesem Bereich sicher, insbesondere f\u00fcr den Fall, dass das Kind sonst staatenlos w\u00e4re.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Artikel 8<\/strong><\/p>\n<p>(1)Die Vertragsstaaten verpflichten sich, das Recht des Kindes zu achten, <strong>seine Identit\u00e4t, einschlie\u00dflich seiner Staatsangeh\u00f6rigkeit, seines Namens und seiner gesetzlich anerkannten Familienbeziehungen, ohne rechtswidrige Eingriffe zu behalten.<\/strong><\/p>\n<p>(2)Werden einem Kind widerrechtlich einige oder alle Bestandteile seiner Identit\u00e4t genommen, so gew\u00e4hren die Vertragsstaaten ihm angemessenen <strong>Beistand und Schutz mit dem Ziel, seine Identit\u00e4t so schnell wie m\u00f6glich wiederherzustellen.<\/strong><\/p>\n<p>Die Kriegskinder\/Besatzungskinder sind sich bewusst, dass dieses <em>\u00dcbereinkommen \u00fcber die Rechte des<\/em> Kindes f\u00fcr die Vertragsstaaten unverbindlich ist. Darum fordern sie alle Mitglied\u00acstaaten der <strong>Europ\u00e4ischen<\/strong><strong>Union<\/strong> auf, die Initiative zu ergreifen, um eine \u201aKriegskinder\/Besatzungskinder\u2019 <strong>-Konvention zuwege zu bringen.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Solche Konvention<\/strong> soll von folgenden Grundprinzipien ausgehen:<\/p>\n<p><strong>1. Sch\u00fctzen<\/strong>:<\/p>\n<p>&#8211; Schon vor der Geburt m\u00fcssen die schwangere Frau und ihr ungeborenes Kind gesch\u00fctzt werden. Dabei ist es wichtig, die Umst\u00e4nde der Zeugung zu ber\u00fccksichtigen (Vergewaltigung, Zustimmung, Liebesverh\u00e4ltnis, Prostitution, \u2026)<\/p>\n<p>Die Frau hat das Recht, eine Abtreibung zu w\u00e4hlen oder ihr Kind auszutragen.<\/p>\n<p>Es ist wichtig, den besonderen Status der Frauen w\u00e4hrend Kriegen, Konflikten und allerart Besatzungen zu beachten. Aber auch die sozialen Strukturen, die Sitten, ethische Normen, die \u00fcberwiegende Religion, \u2026 sind nicht ohne Bedeutung, geschweige denn die pers\u00f6nlichen, psychischen Normen.<\/p>\n<p>&#8211; Eine Entbindung in menschenw\u00fcrdigen Umst\u00e4nden soll gew\u00e4hrleistet werden.<\/p>\n<p>&#8211; Leben ist mehr als \u00fcberleben. Manche Gesellschaften schlie\u00dfen uneheliche Kinder und\/oder Kinder des sogenannten Feindes aus. Um leben zu k\u00f6nnen brauchen Frauen und ihre Kinder Unterkunft und gesetzlichen Schutz. In unseren Gesellschaften bekommt ein Mensch diesen Schutz nur, wenn er eine Staatsangeh\u00f6rigkeit hat. Es kann nicht sein, dass \u2013 wie im Zweiten Weltkrieg \u2013 manche Kinder nach dem Krieg vaterlandslos werden.<\/p>\n<p>&#8211; Vielleicht sollen die Asylgesetze f\u00fcr Frauen und Kinder aus Konflikt- und Besatzungsgebieten erweitert werden.<\/p>\n<p>&#8211; Das Kind soll eingetragen werden und einen offiziellen Namen bekommen.<\/p>\n<p><strong>2. Recht auf die biologische Identit\u00e4t<\/strong> :<\/p>\n<p>&#8211; Das Kind beh\u00e4lt die gesetzlich anerkannten Familienbeziehungen.<\/p>\n<p>&#8211; Der Zugang zu den Archiven und Verwaltungsunterlagen darf nicht von Gesetzgebungen, die das Privatleben der B\u00fcrger sch\u00fctzen, gehemmt werden, wenn Kriegskinder\/Besatzungskinder auf die Suche nach ihren Eltern und ihrer Familie gehen. Das Vorgehen der <strong>Deutschen Dienststelle (WASt<\/strong>) ist hier beispielhaft: Vorrang wird.<\/p>\n<p>&#8211; Dem Kind auf der Vatersuche vor den Eltern oder Erzeugern gegeben. Die <strong>Deutsche Dienststelle (WASt)<\/strong> tritt als Vermittler mit den Verwandten auf.<\/p>\n<p>&#8211; Das Kind hat ein Recht auf gesellschaftliche Hilfe und psychologische Begleitung bei der Suche nach den Eltern, wenn es dies will.<\/p>\n<p>&#8211; Die Beeintr\u00e4chtigung der Identit\u00e4t der Kriegskinder\/Besatzungskinder beweist ausreichend, wie wichtig es f\u00fcr die Identit\u00e4tsbildung eines Menschen ist, seine beiden Eltern zu kennen. Anonym entbinden, eine Findlingsklappe, zur Adoption freigeben ohne die Namen der biologischen Eltern mitzuteilen k\u00f6nnen nur verp\u00f6nt werden.<\/p>\n<p>Die Kriegskindervereine, verbunden in ihrem Netzwerk <strong>BOW i.n.<\/strong>, fordern alle Staaten auf, deren Armeen an Friedenseins\u00e4tze teilnehmen, sich die Binde von den Augen zu nehmen, und einen realistischen Verhaltenskodex f\u00fcr ihre Soldaten auszuarbeiten. Da wo M\u00e4nner und Frauen sich begegnen, gibt es sexuelle Verh\u00e4ltnisse, wobei Kinder gezeugt werden k\u00f6nnen. Aber es ist wichtig f\u00fcr das Kind, von beiden Eltern anerkannt zu werden, ihren Namen zu bekommen und die beiden Eltern zu kennen. Auch wenn die Truppen das Gebiet des Friedenseinsatzes verlassen, hat das Kind das Recht zu wissen, wer sein Vater ist.<\/p>\n<p>&#8211; Am n\u00e4chsten Tag, am 23. Oktober hat der Verein aus D\u00e4nemark dem Netzwerk eine Webseite geschenkt : www.bowin.eu mit Henny Granum als Webmeisterin.<\/p>\n<p>&#8211; Am n\u00e4chsten Kriegskinderforum in Oktober 2011 hat <strong>BOW i.n<\/strong>. sich f\u00fcr eine gemeinsame Briefaktion entschlossen um die Regierungen der Staaten, wo ein Kriegskinderverein anwesend ist, zu fragen welche die Richtlinien sind wenn Soldaten in Friedensmissionen eingesetzt werden.<\/p>\n<p>&#8211; Juni 2012 : folgender Brief wurde geschickt :<\/p>\n<p>Das internationale Netzwerk der Krigskindervereine <strong>BOW i.n. (Born Of War international network)<\/strong> \u2013 www.bowin.eu) \u2013 wurde im Oktober 2009 in den R\u00e4umen der <strong>Deutschen Dienststelle (WASt)<\/strong> in Berlin gegr\u00fcndet. Die Mitglieder sind alles Kinder, die ohne den Zweiten Weltkrieg nicht geboren worden w\u00e4ren, denn sie wurden entweder von Soldaten oder Angeh\u00f6rigen der deutschen Wehrmacht in den vom \u201dDritten Reich\u201d besetzten Gebieten gezeugt oder sie entstanden aus Beziehungen zwischen Kriegsgefangenen oder (Zwangs) arbeiterInnen) und B\u00fcrgerInnen in Deutschland. Hinzuzurechnen sind die am Ende dieses Krieges und sp\u00e4ter gezeugten Kindern aus den Beziehungen der allierten Besatzungsm\u00e4chte oder von deutschen Kriegsgefangenen \u2013 auch jenen in den Vereinigten Staaten.<\/p>\n<p>Erst seit ca. 1990 sind diese Kinder dank der Klage der norwegischen Lebensbornkinder auf Schadensersatz gegen den norwegischen Staat ein Thema f\u00fcr Historiker, Soziologen, Psychologen und Journalisten geworden. (Der Lebensborn e.V. wurde 1935 von Himmler gegr\u00fcndet). In Belgien hat die wissenschaftliche Forschung \u00fcber Kriegskinder erst 2008 begonnen. In Konfliktgebieten wie im ehemaligen Jugoslawien und in Afrika haben die aus Vergewaltigungen stammenden Kinder die \u00d6ffentlichkeit schockiert. In diesem Zusammenhang wurde auch bekannt, dass Kindersoldaten h\u00e4ufig als Kriegskinder geboren wurden.<\/p>\n<p>Unsere Streitkr\u00e4fte f\u00fchren zwar nicht mehr Krieg im klassischen Sinn. Normalerweise kommen sie nur noch im Rahmen internationaler Abkommen in Friedensmissionen zum Einsatz. Dadurch sind aber Kontakte mit den EinwohnerInnen dieser L\u00e4nder nicht ausgeschlossen. Aus solchen Beziehungen k\u00f6nnen naturgem\u00e4ss wiederum Kinder entstehen.<\/p>\n<p>Als Kriegskinder des Zweiten Weltkrieges haben wir am eigenen Leibe erfahren, wie es unseren M\u00fcttern ergangen ist, und wie selten man uns willkommen hiess. Aber was kann man Kindern aus solchen Beziehungen vorwerfen? Wie andere Staaten hat Belgien das \u00dcbereinkommen \u00fcber die Rechte des Kindes unterschrieben. Belgien hat damit eine schwere Verantwortung f\u00fcr die von seinen Soldaten gezeugten Kinder \u00fcbernommen. Internationale Friedenseins\u00e4tze d\u00fcrfen kein neuer Krieg gegen Kinder sein.<\/p>\n<p>Dieser Besorgnis wegen m\u00f6chten wir Sie, Sire, fragen, welche Regeln die Milit\u00e4rverwaltung unseres Landes hinsichtlich der sexuellen und\/oder Liebesverh\u00e4ltnisse unserer Soldaten mit der lokalen Bev\u00f6lkerung erlassen hat? Welche Massregeln gelten im Falle einer Schwangerschaft, um die k\u00fcnftige Mutter zu sch\u00fctzen? Wie verh\u00e4lt es sich mit der Anerkennung der Vaterschaft und des geborenen Kindes und mit seinem Unterhalt? Hat das Kind einen Rechtsanspruch, seinen Erzeuger zu ermitteln? Sind die Unterlagen des Kindes zug\u00e4nglich und in welcher Weise unterst\u00fctzt man es bei seiner Suche nach seinem Erzeuger (cf. Artikel 8 und 9 des <em>\u00dcbereinkommens \u00fcber die Rechte des Kindes<\/em>)?<\/p>\n<p>Diesen Fragenkatalog stellt das internationale Netzwerk <strong>BOW i.n<\/strong> an alle Staaten, in denen es einen Kriegskinder-Verein gibt. Weil wir davon ausgehen, dass Sie, Sire, unsere humanit\u00e4re Besorgnis teilen, bitten wir um eine Antwort auf unsere Fragen, und verbleiben mit vorz\u00fcglicher Hochachtung.<\/p>\n<p>&#8211; Inzwischen haben wir die Antwort aus Frankreich, D\u00e4nemark, Norwegen und Belgien bekommen. Wir planen einen Brief im selben Sinne nach der <strong>NATO<\/strong>, dem Pr\u00e4sidenten Europas und dem der Vereinigten Staaten zu schicken. N\u00e4chstem Jahr werden wir in Oslo eine Pressekonferenz abhalten mit folgenden Schwerpunkten :<\/p>\n<p style=\"margin-left: 2em; line-height: 1em;\">a. eine Analyse der Antworten<\/p>\n<p style=\"margin-left: 2em; line-height: 1em;\">b. die doppelte Staatsangeh\u00f6rigkeit f\u00fcr alle Kriegs-\/Besatzungskinder<\/p>\n<p style=\"margin-left: 2em; line-height: 1em;\">c. Zugang zu Archiven und Unterlagen<\/p>\n<p style=\"margin-left: 2em;\">Ihr Verein war vom Anfang an dabei, als <strong>Fantom e.V.<\/strong> die erste Begegnung der Kriegskinder organisiert hat. <strong>Coeurs Sans Fronti\u00e8res<\/strong> war bis 2010 im Netzwerk vertreten. Sie wissen welche wichtige Rolle Ihr Verein auf dem Weg nach der doppelten Staatsangeh\u00f6rigkeit gespielt hat. Ein internationales Netzwerk ohne Ihren Verein ist im Grunde genommen undenkbar. Als Sprecherin \u00e4u\u00dfere ich hier nur den Wunsch aller Vereine : Ihre Stelle zwischen uns bleibt offen, aber wir brauchen Sie und hei\u00dfen Sie vom ganzen Herzen Willkommen.<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gerlinda SWILLEN Sprecherin von Born Of War international network (BOW i.n) http:\/\/www.bowin.eu 1. Die Vorgeschichte &#8211; In 2002 veranstaltet der Verein Fantom e.V. in Berlin das j\u00e4hrliche Historikertreffen mit als zentralem Themenkomplex \u201eKriegskinder\u201c, unterst\u00fctzt von der Deutschen Dienststelle (WASt) und seit einigen Jahren vom Landesarchiv Berlin, \u00fcbrigens in seinen R\u00e4umlichkeiten. Dieses Schwerpunktsetzen war ein wichtiger [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":249,"featured_media":663,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"<h2 style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: 12pt;\">\u00abEnfant de guerre\u00bb, un concept \u2013 Solidarit\u00e9 internationale : BOW i.n<\/span>.<\/h2><h3>\u00a0<\/h3><h3><strong><span style=\"font-size: 12pt;\">Gerlinda SWILLEN<\/span><\/strong><span style=\"font-size: 12pt;\"><strong>, Porte Parole de Born Of War international network (BOW i.n)<\/strong><\/span><\/h3><p><a href=\"http:\/\/www.bowin.eu\/\"><span style=\"color: #0000ff;\">http:\/\/www.bowin.eu<\/span><\/a><\/p><p><span style=\"color: #ffffff;\">a<\/span><\/p><p><img class=\" size-full wp-image-661\" src=\"https:\/\/www.coeurssansfrontieres.com\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/121211LQ093A.jpg\" alt=\"Gerlinda SWILLEN\" width=\"550\" height=\"367\" border=\"1\" \/><\/p><h3>1. Un peu d\u2019histoire<\/h3><p>En 2002, lors de la rencontre annuelle des historiens \u00e0 Berlin, le <em>Historikertreffen<\/em>, les organisateurs de l\u2019association <strong>Fantom e.V<\/strong>. en collaboration avec la <strong>Deutsche Dienststelle-WASt<\/strong>, choisissent comme th\u00e8me central \u201c les enfants de guerre \u201d. Depuis quelques ann\u00e9es le <em>Historikertreffen<\/em> jouit d\u2019ailleurs du soutien du <strong>Landesarchiv Berlin<\/strong>, et se tient dans ses locaux.<\/p><p>Ce choix a \u00e9t\u00e9 tr\u00e8s important pour briser le tabou autour de ce th\u00e8me, introduit dans les premi\u00e8res ann\u00e9es de notre si\u00e8cle surtout par la plainte des enfants du <strong>Lebensborn<\/strong> norv\u00e9giens aupr\u00e8s de la Cour europ\u00e9enne contre la Norv\u00e8ge et port\u00e9 \u00e0 l\u2019\u00e9cran gr\u00e2ce au documentaire de Christophe Weber en France.<\/p><p>Une petite chronologie pour nous rafra\u00eechir la m\u00e9moire :<\/p><p>1994.1995 : cr\u00e9ation de l\u2019association Fantom e.V. \u00e0 Berlin avec son pendant<\/p><p>fran\u00e7ais Phantom \u00e0 Rouen<\/p><p>1996 : les enfants de guerre au Danemark cr\u00e9ent leur association<\/p><p>2001 : sept enfants norv\u00e9giens du Lebensborn portent plainte contre le gouvernement norv\u00e9gien<\/p><p>2004 : publication de <em>Enfants maudits<\/em> de Jean-Paul Picaper et Ludwig Norz<\/p><p>2005 : cr\u00e9ation de l\u2019association des enfants du Lebensborn en Allemagne, Lebensspuren e.V. ; naissance de C\u0153urs sans Fronti\u00e8res\/Herzen ohne Grenzen<\/p><p>2006 : une deuxi\u00e8me association en France voit le jour, l\u2019Amicale Nationale des Enfants de la Guerre ; en Finlande l\u2019association des enfants de la Wehrmacht est constitu\u00e9e<\/p><p>2007 : les enfants norv\u00e9giens portent aupr\u00e8s de la Cour europ\u00e9enne des Droits de l\u2019homme ; \u00e0 Berlin se tient le premier Kriegskinderforum \u2013 rencontre des enfants de guerre -, organis\u00e9 par Fantom e.V. dans les locaux de la Deutsche Dienststelle-WASt<\/p><p>2008 : l\u2019Association des enfants de guerre en Belgique est pr\u00e9sent\u00e9e \u00e0 la presse.<\/p><p>Entretemps un accord entre la France et l\u2019Allemagne rend possible aux enfants fran\u00e7ais n\u00e9s de p\u00e8res allemands de demander la double nationalit\u00e9. En mars 2010 je fais la m\u00eame demande en Belgique au consulat de la RFA \u00e0 Bruxelles : la nationalit\u00e9 allemande m\u2019est octroy\u00e9e en juin !<\/p><p>L\u2019int\u00e9r\u00eat des historiens et des m\u00e9dias sur la sc\u00e8ne internationale, ainsi que l\u2019engagement des personnes concern\u00e9es ont contribu\u00e9 \u00e0 la mise en marche d\u2019un proc\u00e8s qui non seulement exige quelque \u00e9claircissement, mais qui demande aussi d\u2019assumer cette r\u00e9alit\u00e9 des enfants de guerre.<\/p><h3>2. Un concept<\/h3><p>En juin 2008 l\u2019universit\u00e9 de Birmingham (Grande-Bretagne) organise un \u2018workshop\u2019, o\u00f9 les historiens d\u00e9cident de faire la diff\u00e9rence entre les termes \u201c enfants de la guerre \u201d, enfants qui ont v\u00e9cu la guerre, et \u201c enfants de guerre \u201d, enfants n\u00e9s de la guerre.<\/p><p>Il est plus facile de faire cette diff\u00e9rence en Anglais et en Fran\u00e7ais qu\u2019en Allemand ou en N\u00e9erlandais.<\/p><p>Depuis 2009 et suite \u00e0 la pr\u00e9sence des enfants allemands de l\u2019occupation au Forum des enfants de guerre \u00e0 Berlin, le r\u00e9seau des associations a affin\u00e9 la d\u00e9finition du concept, surtout parce que les associations et les services de recherche sont confront\u00e9s \u00e0 tant de cas de figure diff\u00e9rents et que ma propre exp\u00e9rience avec actuellement + 120 t\u00e9moignages dans toute la Belgique nous rend plus prudents. Le concept \u2018enfant de guerre\u2019 est actuellement d\u00e9fini comme <span style=\"color: #ff0000;\">un enfant qui sans la guerre, les circonstances de la guerre, le conflit ne serait pas n\u00e9.<\/span><\/p><p>En Allemand il est aussi souvent question d\u2019 \u2018enfant de l\u2019occupation\u2019.<\/p><p>En ce qui concerne les difficult\u00e9s que nous rencontrons dans les recherches scientifiques je vous cite quelques exemples :<\/p><p>En 1940 les cantons de l\u2019est en Belgique sont annex\u00e9s au Troisi\u00e8me Reich ; les hommes sont donc enr\u00f4l\u00e9s dans la Wehrmacht, l\u2019arm\u00e9e allemande. Un enfant d\u2019un de ces soldats n\u2019est pas un \u201c enfant de guerre \u201d. Si par contre le p\u00e8re est un soldat de la Wehrmacht venant de Munich, Hambourg, de l\u2019Aurtriche, \u2026 dans ce cas il s\u2019agit bien d\u2019un \u201c enfant de guerre \u201d ;<\/p><p>Les enfants n\u00e9s de STO ou travailleurs\/euses, de prisonniers de guerre en Allemagne ou apr\u00e8s la guerre de prisonniers de guerre allemands sont \u00e9videmment des \u201c enfants de guerre \u201d ;<\/p><p>La m\u00eame chose vaut pour les enfants con\u00e7us par les soldats des arm\u00e9es alli\u00e9es en Allemagne et Autriche.<\/p><p>La vie des enfants de guerre est en outre surtout marqu\u00e9e par deux caract\u00e9ristiques :<\/p><p>a. Ces enfants sont ou ont \u00e9t\u00e9 \u00e0 la recherche d\u2019un ou des parents, comme p.ex. les enfants du Lebensborn ;<\/p><p>b. ces enfants ont \u00e9t\u00e9 harcel\u00e9s par leur entourage en tant qu\u2019enfants de l\u2019ennemi<\/p><p>Ils pr\u00e9sentent en tout cas des l\u00e9sions de leur identit\u00e9 suite \u00e0 la guerre et ses conditions de vie, ainsi que par le secret de famille. Et cela est aussi bien valable pour les enfants de l\u2019occupation apr\u00e8s-guerre.<\/p><h3><strong>3. <\/strong><strong><strong>Le r\u00e9seau international<\/strong><\/strong> BOW i.n.<\/h3><p>- D\u00e9j\u00e0 lors du 1er Forum des Enfants de guerre, le 20 octobre 2007 \u00e0 Berlin, il y eut ce d\u00e9sir de constituer un r\u00e9seau international.<\/p><p>- Le 31 octobre 2009 ce r\u00e9seau international est enfin cr\u00e9\u00e9 et nous disposons d\u2019une d\u00e9finition du concept. Les associations du Danemark, de la Finlande, la France (C\u0153urs Sans Fronti\u00e8res), la Norv\u00e8ge, la Belgique et pour l\u2019Allemagne <strong>Lebensspuren e.V<\/strong>. (les enfants du Lebensborn) y sont repr\u00e9sent\u00e9es et je suis \u00e9lue comme porte-parole.<\/p><p>- Au printemps 2010 un nom est choisi : <strong>Born Of War international<\/strong> network, <strong>BOW i.n.<\/strong> (allusion \u00e0 l\u2019arc qui relie, qui est souple et \u00e0 la pr\u00e9cision et la vitesse de la fl\u00e8che ; plus tard dans le logo pour le site internet le <strong>B<\/strong> rappelle l\u2019image de la femme enceinte).<\/p><p>- Le 22 octobre 2010 une conf\u00e9rence de presse a lieu dans les locaux de l\u2019ancien Reichstag avec l\u2019aide d\u2019une repr\u00e9sentante des enfants de l\u2019occupation en Allemagne. Notre but \u00e9tait de pr\u00e9senter le r\u00e9seau <strong>Born Of War international Network<\/strong>. Mais nous voulions surtout proposer une <strong>Convention internationale pour les enfants de guerre\/enfants de l\u2019occupation.<\/strong><\/p><p>En partant de leur exp\u00e9riences de vie souvent p\u00e9nibles, attest\u00e9es par la recherche scientifique, les enfants de guerre ont conclu que culpabiliser un enfant pour le pass\u00e9 de ses parents est un crime contre l\u2019humanit\u00e9. Mais ils refusent de jouer le r\u00f4le de victimes. Au contraire, ils d\u00e9sirent offrir un h\u00e9ritage \u00e0 ceux qui naissent apr\u00e8s eux. Pour cela ils se r\u00e9f\u00e8rent \u00e0 la Convention des Droits de l\u2019Enfant, qui est entr\u00e9 en vigueur en 1989, plus pr\u00e9cis\u00e9ment aux articles 6, 7 et 8 :<\/p><p><span style=\"font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;\"><strong>Article6<\/strong><\/span><\/p><p style=\"font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;\">1. Les \u00c9tats parties reconnaissent que tout enfant a un droit inh\u00e9rent \u00e0 la vie.<\/p><p style=\"font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;\"><strong>2<\/strong>. Les \u00c9tats parties assurent dans toute la mesure possible la survie et le d\u00e9veloppement de l'enfant.<\/p><p style=\"font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;\"><strong>Article7<\/strong><\/p><p style=\"font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;\"><strong>1<\/strong>. L'enfant est enregistr\u00e9 aussit\u00f4t sa naissance et a d\u00e8s celle-ci le droit \u00e0 un nom, le droit d'acqu\u00e9rir une nationalit\u00e9 et, dans la mesure du possible, le droit de conna\u00eetre ses parents et \u00eatre \u00e9lev\u00e9 par eux.<\/p><p style=\"font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;\"><strong>2<\/strong>. Les \u00c9tats parties veillent \u00e0 mettre ces droits en \u0153uvre conform\u00e9ment \u00e0 leur l\u00e9gislation nationale et aux obligations que leur imposent les instruments internationaux applicables en la mati\u00e8re, en particulier dans les cas o\u00f9 faute de cela l'enfant se trouverait apatride.<\/p><p style=\"font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;\"><strong>Article8<\/strong><\/p><p style=\"font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;\"><strong>1<\/strong>. Les \u00c9tats parties s'engagent \u00e0 respecter le droit de l'enfant de pr\u00e9server son identit\u00e9, y compris sa nationalit\u00e9, son nom et ses relations familiales, tels qu'ils sont reconnus par la loi, sans ing\u00e9rence ill\u00e9gale.<\/p><p style=\"font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;\"><strong>2<\/strong>. Si un enfant est ill\u00e9galement priv\u00e9 des \u00e9l\u00e9ments constitutifs de son identit\u00e9 ou de certains d'entre eux, les \u00c9tats parties doivent lui accorder une assistance et une protection appropri\u00e9es, pour que son identit\u00e9 soit r\u00e9tablie aussi rapidement que possible.<\/p><p>\u00a0<\/p><p>Les enfants de guerre\/de l\u2019occupation sont conscients que cette D\u00e9claration n\u2019engage pas les parties. Pour cette raison ils insistent aupr\u00e8s des \u00e9tats membres de l\u2019<strong>Union europ\u00e9enne<\/strong> de prendre des initiatives pour r\u00e9aliser une pareille <strong>Convention pour les enfants de guerre\/de l\u2019occupation<\/strong>.<\/p><p>Principes de base :<\/p><p>1. <strong>Prot\u00e9ger<\/strong> :<\/p><p>D\u00e9j\u00e0 avant la naissance la femme enceinte et son futur enfant n\u00e9cessitent une protection. Il est important de tenir compte des circonstances de la conception (viol, consentement, relation amoureuse, prostitution, \u2026<\/p><p>La femme a le droit d\u2019avorter ou de garder son enfant.<\/p><p>Il est n\u00e9cessaire de tenir compte du statut sp\u00e9cial des femmes dans des guerres, des conflits et des occupations. Mais les structures sociales, les m\u0153urs, les normes \u00e9thiques, la religion dominante, \u2026 ont leur importance, sans parler des normes personnelles, psychiques.<\/p><p>-Il faut garantir un accouchement dans des circonstances dignes.<\/p><p>- Vivre signifie plus que survivre. Dans beaucoup de soci\u00e9t\u00e9s les enfants ill\u00e9gitimes et\/ou les enfants du soi-disant ennemi sont exclus. Les femmes et leurs enfants ont besoin d\u2019une habitation et d\u2019une protection juridique afin de vivre. Dans nos soci\u00e9t\u00e9s un \u00eatre humain n\u2019obtient cette protection qu\u2019en ayant une nationalit\u00e9. Il est impensable que - comme pendant la Seconde Guerre mondiale \u2013 beaucoup d\u2019enfants se retrouvaient apatrides apr\u00e8s la guerre.<\/p><p>-Peut-\u00eatre faut-il \u00e9tendre le droit d\u2019asile aux femmes et enfants de r\u00e9gions \u00e0 conflits ou d\u2019occupation.<\/p><p>-L\u2019enfant doit \u00eatre d\u00e9clar\u00e9 et obtenir un nom officiel.<\/p><p>2. <strong>Le droit \u00e0 l\u2019identit\u00e9 biologique<\/strong> :<\/p><p>-L\u2019enfant conserve les relations familiales reconnues par la loi.<\/p><p>-L\u2019acc\u00e8s aux archives et aux documents administratifs ne peuvent \u00eatre interdit par des lois qui prot\u00e8gent la vie priv\u00e9e du citoyen, lorsque un enfant de guerre\/d\u2019occupation est \u00e0 la recherche de ses parents ou de sa famille. La proc\u00e9dure de la <strong>Deutsche Dienstselle (WASt)<\/strong> peut nous servir d\u2019exemple ici : priorit\u00e9 est donn\u00e9e \u00e0 l\u2019enfant sur les parents ou les g\u00e9niteurs. La <strong>Deutsche Dienststelle (WASt)<\/strong> sert d\u2019interm\u00e9diaire avec les parents\/famille.<\/p><p>-L\u2019enfant a droit, s\u2019il le d\u00e9sire, \u00e0 une aide sociale et une assistance psychologique dans sa recherche de ses parents.<\/p><p>-Les dommages caus\u00e9s \u00e0 l\u2019identit\u00e9 des enfants de guerre\/de l\u2019occupation prouvent suffisamment l\u2019importance pour la formation de l\u2019identit\u00e9 d\u2019un \u00eatre humain de conna\u00eetre ses deux parents. L\u2019accouchement anonyme, le tour pour enfants abandonn\u00e9s, l\u2019adoption sans connaissance des noms des parents biologiques sont \u00e0 proscrire.<\/p><p>Les associations des enfants de guerre, repr\u00e9sent\u00e9es par leur r\u00e9seau <strong>BOW i.n.<\/strong>, font un appel \u00e0 tous les \u00e9tats dont les arm\u00e9es sont engag\u00e9es dans des missions de paix de s\u2019arracher le bandeau des yeux et d\u2019\u00e9laborer un code de conduite r\u00e9aliste pour leurs soldats. L\u00e0 o\u00f9 des hommes et des femmes se rencontrent, des relations sexuelles ont lieu qui peuvent avoir des enfants pour cons\u00e9quence. Pour l\u2019enfant il est par contre important d\u2019\u00eatre reconnu par ses deux parents, de porter leur nom et de les conna\u00eetre. Aussi quand les troupes quittent la r\u00e9gion de la mission de paix, l\u2019enfant \u00e0 le droit de savoir qui est son p\u00e8re.<\/p><p>Le jour suivant, le23 octobre, \u00e0 l\u2019occasion du Kriegskinderforum un site internet est offert au r\u00e9seau par l\u2019association du Danemark \u2013 <a href=\"http:\/\/www.bowin.eu\/\"><span style=\"color: #0000ff;\">www.bowin.eu<\/span><\/a>; avec comme webmaster : Henny Granum<\/p><p>Que cette structure en r\u00e9seau d\u00e9veloppe une nouvelle dynamique est une fois de plus prouv\u00e9 l\u2019ann\u00e9e suivante, en octobre 2011. Nous d\u00e9cidons de mener une action concert\u00e9e : l\u2019envoi aux gouvernements o\u00f9 le r\u00e9seau a des associations d\u2019une lettre pour demander quelles sont les r\u00e8gles suivies quand un soldat dans une mission engendre un enfant.<\/p><p>En juin 2012 : la lettre suivante est envoy\u00e9e par <strong>BOW i.n.<\/strong> au nouveau pr\u00e9sident de la R\u00e9publique fran\u00e7aise :<\/p><p>Monsieur le Pr\u00e9sident de la R\u00e9publique,<\/p><p>Le r\u00e9seau international des associations des enfants de guerre, <strong>BOW i.n. (Born Of War international network<\/strong> \u2013 <span style=\"color: #0000ff;\"><span style=\"color: #0000ff;\"><span style=\"color: #0000ff;\"><span style=\"color: #0000ff;\"><span style=\"color: #0000ff;\"><span style=\"color: #0000ff;\"><a href=\"http:\/\/www.bowin.eu\/\"><span style=\"color: #0000ff;\">www.bowin.eu<\/span><\/a><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span>) fut cr\u00e9\u00e9 en octobre 2009, dans les locaux de la <strong>Deutsche Dienststelle (WASt)<\/strong> \u00e0 Berlin. Ses membres sont tous des enfants qui sans la Seconde Guerre mondiale ne seraient pas n\u00e9s, car ils ont \u00e9t\u00e9 con\u00e7us par des soldats de la Wehrmacht ou des personnes travaillant pour elle avec des femmes ressortissantes des pays occup\u00e9s par l\u2019Allemagne nazie, ou encore par des prisonniers de guerre ou des travailleurs de ces pays en Allemagne. A la fin de la guerre d\u2019autres enfants ont eu comme g\u00e9niteurs des soldats des forces alli\u00e9es en Allemagne et en Autriche ou des prisonniers de guerre allemands dans les pays alli\u00e9s.<\/p><p>Ce n\u2019est qu\u2019en 1990 que ces enfants ont commenc\u00e9 \u00e0 susciter l\u2019int\u00e9r\u00eat des m\u00e9dias, des historiens, sociologues et psychologues, gr\u00e2ce au proc\u00e8s que les enfants norv\u00e9giens du Lebensborn (institution cr\u00e9\u00e9e en 1935 par Himmler, ayant dans toute l\u2019Europe enlev\u00e9 des enfants \u00e0 leurs parents) ont intent\u00e9 contre la Norv\u00e8ge. Dans des pays connaissant des conflits comme l\u2019ancienne Yougoslavie \u2013 surtout les \u00e9v\u00e9nements tragiques au Kosovo nous viennent \u00e0 l\u2019esprit -, et en Afrique l\u2019attention fut attir\u00e9e par des enfants souvent n\u00e9s de viols (collectifs) des femmes. Des \u00e9tudes ont d\u2019ailleurs r\u00e9v\u00e9l\u00e9 que beaucoup d\u2019enfants soldats actuels ont un pass\u00e9 d\u2019enfants de guerre.<\/p><p>Nos arm\u00e9es ne font bien s\u00fbr plus la guerre dans le sens classique du terme. Elles sont en g\u00e9n\u00e9ral engag\u00e9es dans le cadre d\u2019accords internationaux et dans des op\u00e9rations ayant la paix comme but. Ce qui par contre n\u2019emp\u00eache pas des contacts avec la population locale, et plus sp\u00e9cifiquement avec les femmes. De ces liaisons peuvent na\u00eetre des enfants. Entretemps les soldats sont rentr\u00e9s dans leur pays.<\/p><p>En tant qu\u2019enfants de la Seconde Guerre mondiale, nous connaissons les traitements subis par nos m\u00e8res pendant et apr\u00e8s la guerre et nous-m\u00eames, nous \u00e9tions rarement les bienvenus. Mais que peut-on reprocher \u00e0 un enfant ? Tout comme beaucoup d\u2019autres \u00e9tats, la France a sign\u00e9 la <em>D\u00e9claration des Droits de l\u2019Enfant<\/em>. Elle s\u2019est donc d\u00e9clar\u00e9e responsable pour le bien-\u00eatre des enfants con\u00e7us par ses citoyens. Une mission de paix ne peut en aucun cas d\u00e9g\u00e9n\u00e9rer en une guerre contre ces enfants.<\/p><p>C\u2019est ce souci constant qui nous conduit aujourd\u2019hui \u00e0 vous poser, Monsieur le Pr\u00e9sident de la R\u00e9publique, les questions suivantes. Quelles sont les r\u00e8gles de conduite que le Minist\u00e8re de la D\u00e9fense nationale et l\u2019Etat-major de votre pays imposent \u00e0 ses soldats concernant leurs relations amoureuses et\/ou sexuelles avec les femmes du pays o\u00f9 ils sont en mission ? Quelles sont les mesures prises en cas de grossesses afin de prot\u00e9ger les futures mamans ? Qu\u2019en est-il de la reconnaissance de paternit\u00e9 et de l\u2019enfant et d\u2019un soutien mat\u00e9riel \u00e9ventuel ? L\u2019enfant a-t-il le droit et la possibilit\u00e9 d\u2019aller \u00e0 la recherche de son g\u00e9niteur (cf. Articles 8 et 9 de la <em>D\u00e9claration des Droits de l\u2019Enfant<\/em>) ?<\/p><p>Le r\u00e9seau international BOW i.n. pose ces questions simultan\u00e9ment \u00e0 tous les dirigeants responsables de l\u2019arm\u00e9e dans les pays ayant une association d\u2019enfants de guerre faisant partie du r\u00e9seau. Nous ne doutons pas que dans un souci humanitaire \u00e9gal au n\u00f4tre, vous voudrez bien y r\u00e9pondre.<\/p><p>Nous vous prions, Monsieur le Pr\u00e9sident de la R\u00e9publique, d\u2019agr\u00e9er l\u2019assurance de notre tr\u00e8s haute consid\u00e9ration,<\/p><p>cc. Monsieur Jean Yves Le Drian, Ministre de la D\u00e9fense<\/p><p>Monsieur l\u2019Amiral Edouard Guillaud, Chef d\u2019Etat major des arm\u00e9es<\/p><p>La France, le Danemark, la Norv\u00e8ge, la Belgique et l\u2019Allemagne nous ont r\u00e9pondu. Nous projetons d\u2019envoyer une lettre similaire \u00e0 d\u2019autres dirigeants.<\/p><p>Une conf\u00e9rence de presse se tiendra en 2013 \u00e0 Oslo avec l\u2019agenda suivant :<\/p><p>a. analyse des r\u00e9ponses<\/p><p>b. la double nationalit\u00e9 pour les enfants de guerre\/de l\u2019occupation<\/p><p>c. acc\u00e8s aux archives et aux documents<\/p><p>4. Conclusion<\/p><p>D\u00e8s le d\u00e9but, lorsque <strong>Fantom e.V.<\/strong> a organis\u00e9 la premi\u00e8re rencontre des enfants de guerre \u00e0 Berlin, <strong>C\u0153urs Sans Fronti\u00e8res<\/strong> \u00e9tait pr\u00e9sent. Votre association \u00e9tait \u00e9galement repr\u00e9sent\u00e9e en 2010, lorsque le r\u00e9seau a \u00e9t\u00e9 constitu\u00e9. Vous connaissez l\u2019importance de cette question de la double nationalit\u00e9, car vous en avez \u00e9t\u00e9 les pionniers. Un r\u00e9seau international des enfants de guerre sans vous est difficilement imaginable. En tant que porte-parole du r\u00e9seau je vous communique aujourd\u2019hui le v\u0153u de toutes les associations en vous disant : votre place parmi nous est rest\u00e9e vacante, mais nous avons besoin de vous et nous vous accueillerons les bras ouverts.<\/p><p>Gerlinda Swillen<\/p><p>Porte-parole de BOW i.n.<\/p>","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[199,203],"tags":[],"class_list":["post-664","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-dokumente-de","category-gaste"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.4 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Kriegskind - CSF - HOG<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.coeurssansfrontieres.com\/de\/dokumente-de\/temoins-de\/gaste\/kriegskind\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Kriegskind - CSF - HOG\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Gerlinda SWILLEN Sprecherin von Born Of War international network (BOW i.n) http:\/\/www.bowin.eu 1. Die Vorgeschichte - In 2002 veranstaltet der Verein Fantom e.V. in Berlin das j\u00e4hrliche Historikertreffen mit als zentralem Themenkomplex \u201eKriegskinder\u201c, unterst\u00fctzt von der Deutschen Dienststelle (WASt) und seit einigen Jahren vom Landesarchiv Berlin, \u00fcbrigens in seinen R\u00e4umlichkeiten. Dieses Schwerpunktsetzen war ein wichtiger [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.coeurssansfrontieres.com\/de\/dokumente-de\/temoins-de\/gaste\/kriegskind\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"CSF - HOG\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2013-01-30T12:39:28+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2017-10-11T09:01:04+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/www.coeurssansfrontieres.com\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/121211LQ093A.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"550\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"367\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"GOFFIN Alexandre\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"GOFFIN Alexandre\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"11\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.coeurssansfrontieres.com\\\/de\\\/dokumente-de\\\/temoins-de\\\/gaste\\\/kriegskind\\\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.coeurssansfrontieres.com\\\/de\\\/dokumente-de\\\/temoins-de\\\/gaste\\\/kriegskind\\\/\"},\"author\":{\"name\":\"GOFFIN Alexandre\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.coeurssansfrontieres.com\\\/fr\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/19507754554eb5218427fc31038cac56\"},\"headline\":\"Kriegskind\",\"datePublished\":\"2013-01-30T12:39:28+00:00\",\"dateModified\":\"2017-10-11T09:01:04+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.coeurssansfrontieres.com\\\/de\\\/dokumente-de\\\/temoins-de\\\/gaste\\\/kriegskind\\\/\"},\"wordCount\":2150,\"commentCount\":0,\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.coeurssansfrontieres.com\\\/de\\\/dokumente-de\\\/temoins-de\\\/gaste\\\/kriegskind\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/www.coeurssansfrontieres.com\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2013\\\/01\\\/121211LQ093A.jpg\",\"articleSection\":[\"Dokumente\",\"G\u00e4ste\"],\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"CommentAction\",\"name\":\"Comment\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/www.coeurssansfrontieres.com\\\/de\\\/dokumente-de\\\/temoins-de\\\/gaste\\\/kriegskind\\\/#respond\"]}]},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.coeurssansfrontieres.com\\\/de\\\/dokumente-de\\\/temoins-de\\\/gaste\\\/kriegskind\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.coeurssansfrontieres.com\\\/de\\\/dokumente-de\\\/temoins-de\\\/gaste\\\/kriegskind\\\/\",\"name\":\"Kriegskind - CSF - HOG\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.coeurssansfrontieres.com\\\/fr\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.coeurssansfrontieres.com\\\/de\\\/dokumente-de\\\/temoins-de\\\/gaste\\\/kriegskind\\\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.coeurssansfrontieres.com\\\/de\\\/dokumente-de\\\/temoins-de\\\/gaste\\\/kriegskind\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/www.coeurssansfrontieres.com\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2013\\\/01\\\/121211LQ093A.jpg\",\"datePublished\":\"2013-01-30T12:39:28+00:00\",\"dateModified\":\"2017-10-11T09:01:04+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.coeurssansfrontieres.com\\\/fr\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/19507754554eb5218427fc31038cac56\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.coeurssansfrontieres.com\\\/de\\\/dokumente-de\\\/temoins-de\\\/gaste\\\/kriegskind\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/www.coeurssansfrontieres.com\\\/de\\\/dokumente-de\\\/temoins-de\\\/gaste\\\/kriegskind\\\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.coeurssansfrontieres.com\\\/de\\\/dokumente-de\\\/temoins-de\\\/gaste\\\/kriegskind\\\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.coeurssansfrontieres.com\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2013\\\/01\\\/121211LQ093A.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/www.coeurssansfrontieres.com\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2013\\\/01\\\/121211LQ093A.jpg\",\"width\":550,\"height\":367,\"caption\":\"121211LQ093A\"},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.coeurssansfrontieres.com\\\/de\\\/dokumente-de\\\/temoins-de\\\/gaste\\\/kriegskind\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Accueil\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.coeurssansfrontieres.com\\\/de\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Kriegskind\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.coeurssansfrontieres.com\\\/fr\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.coeurssansfrontieres.com\\\/fr\\\/\",\"name\":\"C\u0153urs sans fronti\u00e8res\",\"description\":\"Association franco-allemande des Enfants de la Seconde Guerre Mondiale\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/www.coeurssansfrontieres.com\\\/fr\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.coeurssansfrontieres.com\\\/fr\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/19507754554eb5218427fc31038cac56\",\"name\":\"GOFFIN Alexandre\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Kriegskind - CSF - HOG","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.coeurssansfrontieres.com\/de\/dokumente-de\/temoins-de\/gaste\/kriegskind\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Kriegskind - CSF - HOG","og_description":"Gerlinda SWILLEN Sprecherin von Born Of War international network (BOW i.n) http:\/\/www.bowin.eu 1. Die Vorgeschichte - In 2002 veranstaltet der Verein Fantom e.V. in Berlin das j\u00e4hrliche Historikertreffen mit als zentralem Themenkomplex \u201eKriegskinder\u201c, unterst\u00fctzt von der Deutschen Dienststelle (WASt) und seit einigen Jahren vom Landesarchiv Berlin, \u00fcbrigens in seinen R\u00e4umlichkeiten. Dieses Schwerpunktsetzen war ein wichtiger [&hellip;]","og_url":"https:\/\/www.coeurssansfrontieres.com\/de\/dokumente-de\/temoins-de\/gaste\/kriegskind\/","og_site_name":"CSF - HOG","article_published_time":"2013-01-30T12:39:28+00:00","article_modified_time":"2017-10-11T09:01:04+00:00","og_image":[{"width":550,"height":367,"url":"https:\/\/www.coeurssansfrontieres.com\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/121211LQ093A.jpg","type":"image\/jpeg"}],"author":"GOFFIN Alexandre","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"GOFFIN Alexandre","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"11\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/www.coeurssansfrontieres.com\/de\/dokumente-de\/temoins-de\/gaste\/kriegskind\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.coeurssansfrontieres.com\/de\/dokumente-de\/temoins-de\/gaste\/kriegskind\/"},"author":{"name":"GOFFIN Alexandre","@id":"https:\/\/www.coeurssansfrontieres.com\/fr\/#\/schema\/person\/19507754554eb5218427fc31038cac56"},"headline":"Kriegskind","datePublished":"2013-01-30T12:39:28+00:00","dateModified":"2017-10-11T09:01:04+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/www.coeurssansfrontieres.com\/de\/dokumente-de\/temoins-de\/gaste\/kriegskind\/"},"wordCount":2150,"commentCount":0,"image":{"@id":"https:\/\/www.coeurssansfrontieres.com\/de\/dokumente-de\/temoins-de\/gaste\/kriegskind\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/www.coeurssansfrontieres.com\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/121211LQ093A.jpg","articleSection":["Dokumente","G\u00e4ste"],"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"CommentAction","name":"Comment","target":["https:\/\/www.coeurssansfrontieres.com\/de\/dokumente-de\/temoins-de\/gaste\/kriegskind\/#respond"]}]},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/www.coeurssansfrontieres.com\/de\/dokumente-de\/temoins-de\/gaste\/kriegskind\/","url":"https:\/\/www.coeurssansfrontieres.com\/de\/dokumente-de\/temoins-de\/gaste\/kriegskind\/","name":"Kriegskind - CSF - HOG","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.coeurssansfrontieres.com\/fr\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/www.coeurssansfrontieres.com\/de\/dokumente-de\/temoins-de\/gaste\/kriegskind\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/www.coeurssansfrontieres.com\/de\/dokumente-de\/temoins-de\/gaste\/kriegskind\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/www.coeurssansfrontieres.com\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/121211LQ093A.jpg","datePublished":"2013-01-30T12:39:28+00:00","dateModified":"2017-10-11T09:01:04+00:00","author":{"@id":"https:\/\/www.coeurssansfrontieres.com\/fr\/#\/schema\/person\/19507754554eb5218427fc31038cac56"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/www.coeurssansfrontieres.com\/de\/dokumente-de\/temoins-de\/gaste\/kriegskind\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/www.coeurssansfrontieres.com\/de\/dokumente-de\/temoins-de\/gaste\/kriegskind\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.coeurssansfrontieres.com\/de\/dokumente-de\/temoins-de\/gaste\/kriegskind\/#primaryimage","url":"https:\/\/www.coeurssansfrontieres.com\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/121211LQ093A.jpg","contentUrl":"https:\/\/www.coeurssansfrontieres.com\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/121211LQ093A.jpg","width":550,"height":367,"caption":"121211LQ093A"},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/www.coeurssansfrontieres.com\/de\/dokumente-de\/temoins-de\/gaste\/kriegskind\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Accueil","item":"https:\/\/www.coeurssansfrontieres.com\/de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Kriegskind"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/www.coeurssansfrontieres.com\/fr\/#website","url":"https:\/\/www.coeurssansfrontieres.com\/fr\/","name":"C\u0153urs sans fronti\u00e8res","description":"Association franco-allemande des Enfants de la Seconde Guerre Mondiale","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/www.coeurssansfrontieres.com\/fr\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/www.coeurssansfrontieres.com\/fr\/#\/schema\/person\/19507754554eb5218427fc31038cac56","name":"GOFFIN Alexandre"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.coeurssansfrontieres.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/664","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.coeurssansfrontieres.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.coeurssansfrontieres.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.coeurssansfrontieres.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/249"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.coeurssansfrontieres.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=664"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.coeurssansfrontieres.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/664\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.coeurssansfrontieres.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/663"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.coeurssansfrontieres.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=664"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.coeurssansfrontieres.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=664"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.coeurssansfrontieres.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=664"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}