{"id":299,"date":"2009-11-28T18:47:52","date_gmt":"2009-11-28T17:47:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.coeurssansfrontieres.com\/?p=299"},"modified":"2017-10-13T18:52:26","modified_gmt":"2017-10-13T16:52:26","slug":"uber-den-lebensborn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.coeurssansfrontieres.com\/fr\/documents\/divers\/uber-den-lebensborn\/","title":{"rendered":"Uber den Lebensborn"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section admin_label=\u00a0\u00bbsection\u00a0\u00bb][et_pb_row admin_label=\u00a0\u00bbrow\u00a0\u00bb][et_pb_column type=\u00a0\u00bb4_4&Prime;][et_pb_text admin_label=\u00a0\u00bbTexte\u00a0\u00bb background_layout=\u00a0\u00bblight\u00a0\u00bb text_orientation=\u00a0\u00bbleft\u00a0\u00bb header_text_color=\u00a0\u00bb#e02b20&Prime; text_text_color=\u00a0\u00bb#e02b20&Prime; use_border_color=\u00a0\u00bbon\u00a0\u00bb border_color=\u00a0\u00bb#e02b20&Prime; border_style=\u00a0\u00bbsolid\u00a0\u00bb saved_tabs=\u00a0\u00bball\u00a0\u00bb]<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ff0000;\"><strong>Cet article n&rsquo;a pas encore \u00e9t\u00e9 traduit en fran\u00e7ais<\/strong><\/span><\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_text admin_label=\u00a0\u00bbTexte\u00a0\u00bb]<\/p>\n<div class=\"Section1\">\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: center; line-height: 150%;\" align=\"center\"><strong>\u00dcber den \u00ab\u00a0Lebensborn e. V.\u00a0\u00bb der SS<\/strong><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: center;\" align=\"center\"><strong>(Coeurs sans Fronti\u00e8res, Caen 28.11.2009)<\/strong><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\">Der \u00ab\u00a0Lebensborn\u00a0\u00bb e.V. war weder eine Zeugungs- oder Zuchtanstalt noch eine karitative Einrichtung, auch wenn dies ein US-Milit\u00e4rgericht nach dem Krieg behauptete und ihn von jeder Mitschuld an NS-Verbrechen freisprach. Dennoch diente er als SS-Verein auf spezifische Weise der nationalsozialistischen Bev\u00f6lkerungs- und Rassenpolitik.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\">Der \u00ab\u00a0Lebensborn\u00a0\u00bb e.V. war ein Ergebnis der NS-Rassenideologie: \u00ab\u00a0Minderwertige\u00a0\u00bb Rassen mussten bek\u00e4mpft und ausgerottet (Holocaust) werden und \u00ab\u00a0hochwertige\u00a0\u00bb Rassen (damit war vor allem das deutsche Volk gemeint) mussten gef\u00f6rdert werden. Die F\u00f6rderung \u00ab\u00a0hochwertiger\u00a0\u00bb Rassen bestand darin, politische und soziale Bedingungen so zu \u00e4ndern, dass von ihnen m\u00f6glichst viele Kinder zur Welt kamen. Deshalb kam es Hitler auch nicht darauf an, ob Kinder ehelich oder unehelich geboren wurden.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\"><span style=\"font-size: 12pt; line-height: 150%; font-family: 'Times New Roman'; font-style: normal;\">Gr\u00fcndung<\/span><\/h2>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\">Als Reichsf\u00fchrer-SS Heinrich Himmler 1935 h\u00f6chster Polizeichef im Deutschen Reich wurde, ging er davon aus, dass j\u00e4hrlich ca. 700.000 Abtreibungen vorgenommen wurden. Frauen, die schwanger wurden, ohne verheiratet zu sein, wurden damals sozial ausgegrenzt. Sie wurden von der eigenen Familie verjagt, verloren ihren Arbeitsplatz. Viele versuchten, diesen Konflikt durch eine illegale Schwangerschaftsunterbrechung zu l\u00f6sen. Und hier setzte Himmler an. F\u00fcr ihn waren 700.00 Abtreibungen 700.000 verlorene Kinder. Wenn jetzt aber, so die \u00dcberlegungen Himmlers, niemand von der Schwangerschaft erfahren w\u00fcrde, w\u00fcrde damit auch der Grund f\u00fcr eine Abtreibung entfallen. Deshalb wollte er Schwangerschaftsunterbrechungen nicht nur mit Strafen bek\u00e4mpfen, sondern auch mit der Geheimhaltung von Schwangerschaft und Geburt.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\">Zur Realisierung dieser Idee gr\u00fcndete Himmler 1935 den \u00ab\u00a0Lebensborn e. V.\u00a0\u00bb Nach der Satzung war die zentrale Aufgabe des Vereins, dass er \u00ab\u00a0rassisch und erbbiologisch wertvolle werdenden M\u00fctter\u00a0\u00bb und ihre Kinder betreut. Der \u00e4rztliche Leiter des \u00ab\u00a0Lebensborn\u00a0\u00bb, SS-Oberf\u00fchrer Dr. med. Gregor Ebner, stellte dar\u00fcber hinaus 1938 fest: Aus dem \u00ab\u00a0Lebensborn\u00a0\u00bb werde eine auserlesene Jugend hervorgehen, \u00ab\u00a0<strong>wertvoll an Geist und K\u00f6rper, der Adel der Zukunft<\/strong>\u00ab\u00a0. Der \u00ab\u00a0Lebensborn\u00a0\u00bb, fuhr er fort, sch\u00fctze die ledige Mutter und ihr Kind vor den Angriffen der Gesellschaft \u00ab\u00a0<strong>einzig und allein aus dem Gedanken heraus, da\u00df wir<\/strong><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\"><strong>Deutsche es uns nicht leisten k\u00f6nnen, auch nur auf einen einzigen Tropfen guten Blutes zu verzichten<\/strong>\u00ab\u00a0.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\"><span style=\"font-size: 12pt; line-height: 150%; font-family: 'Times New Roman'; font-style: normal;\">Entbindungs- und Kinderheime<\/span><\/h2>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\">Um es noch einmal deutlich zu sagen: Der \u00ab\u00a0Lebensborn\u00a0\u00bb sollte Frauen, die bereits schwanger waren, aus rassenideologischen Gr\u00fcnden Beistand leisten. Deshalb errichtete er Entbindungsheime. Das erste Heim dieser Art wurde 1936 in Steinh\u00f6ring bei M\u00fcnchen er\u00f6ffnet. Bis Kriegsende besa\u00df der Verein im Deutschen Reich (einschlie\u00dflich \u00d6sterreich) 9 Entbindungs- und zwei Kinderheime, in denen 7000 bis 8000 Kinder, davon 50 bis 60% unehelich, zur Welt kamen.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\"><span style=\"font-size: 12pt; line-height: 150%; font-family: 'Times New Roman'; font-style: normal;\">Geheimhaltung<\/span><\/h2>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\">Die von Himmler geforderte Geheimhaltung von Schwangerschaft und Geburt konnte nur unter Ausschaltung oder Umgehung geltenden Rechts durchgef\u00fchrt werden. <strong>Eigene Heim-Standes\u00e4mter <\/strong>verhinderten, da\u00df das Geburtsstandesamt der Mutter von der Geburt eines unehelichen Kindes unterrichtet wurde, wie es gesetzlich vorgeschrieben war. Um die polizeiliche Meldepflicht zu unterlaufen, richtete der Verein in den Heimen <strong>eigene Melde\u00e4mter<\/strong> ein und verschaffte den werdenden M\u00fcttern <strong>Deckadressen<\/strong>, damit sie ihrer Heimatbeh\u00f6rde nicht das \u00ab\u00a0Lebensborn\u00a0\u00bb-Heim als neuen Aufenthaltsort nennen mu\u00dften.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\"><span style=\"font-size: 12pt; line-height: 150%; font-family: 'Times New Roman'; font-style: normal;\">Betreuung<\/span><\/h2>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\">Nach der Geburt \u00fcbernahm \u00ab\u00a0der \u00ab\u00a0Lebensborn\u00a0\u00bb die <strong>Vormundschaft<\/strong>, die bei unehelichen Kindern gesetzlich vorgeschrieben war. Da er daran interessiert war, da\u00df die M\u00fctter ihre Kinder gro\u00dfzogen, half er ihnen bei der <strong>Arbeitsplatz- und Wohnungssuche<\/strong>. Erst wenn ein Zusammenleben von Mutter und Kind aus \u00e4u\u00dferen Gr\u00fcnden &#8211; zumal im Krieg &#8211; nicht m\u00f6glich war, nahm er Kinder f\u00fcr einen befristeten Zeitraum in seine <strong>eigenen Kinderheime<\/strong> auf oder vermittelte sie in <strong>Familienpflege<\/strong>.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\"><strong>Adoptionen <\/strong>waren nur f\u00fcr den Ausnahmefall vorgesehen und bedurften jedes Mal der pers\u00f6nlichen Zustimmung Himmlers. Bis Kriegsende wurden insgesamt nur 100 Kinder zur Adoption gegeben. Aufgrund dieser F\u00fcrsorgema\u00dfnahmen hat ein Gro\u00dfteil der Frauen den \u00ab\u00a0Lebensborn\u00a0\u00bb als eine karitative Einrichtung in Erinnerung behalten.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\"><span style=\"font-size: 12pt; line-height: 150%; font-family: 'Times New Roman'; font-style: normal;\">Ausbreitung nach Kriegsbeginn.<\/span><\/h2>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\">Mit der Besetzung West- und Nordeuropas durch die deutschen Truppen expandierte der \u00ab\u00a0Lebensborn\u00a0\u00bb \u00fcber die Reichsgrenzen hinaus.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\"><span style=\"font-size: 12pt; line-height: 150%; font-family: 'Times New Roman';\">Norwegen<\/span><\/h3>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\">Nationalsozialistischen Rassenanh\u00e4nger sch\u00e4tzen den rassischen Wert der Bev\u00f6lkerung Norwegens besonders hoch ein. Sie betrachteten die Norweger als \u00ab\u00a0germanisches Brudervolk\u00a0\u00bb. Daher \u00fcbernahm der \u00ab\u00a0Lebensborn\u00a0\u00bb sehr schnell die Betreuung der rund 12.000 meist unehelichen Kinder norwegischer M\u00fctter und deutscher V\u00e4ter. Ab 1941 errichtete er dort insgesamt 10 Entbindungs- und Kinderheime. Rund 250 dieser Kinder wurden meist ohne die Zustimmung ihrer M\u00fctter nach Deutschland gebracht, wo sie adoptiert werden sollten.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\">Au\u00dferdem er\u00f6ffnete der Verein jeweils ein Entbindungsheim in <strong>Belgien<\/strong> und <strong>Frankreich <\/strong>sowie ein Kinderheim in <strong>Luxemburg<\/strong>.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\">Im besetzten Frankreich, so sch\u00e4tzte die SS im Oktober 1943, waren 85.000 Kinder mit franz\u00f6sischen M\u00fcttern und deutschen V\u00e4tern geboren worden. Aus diesem Grund er\u00f6ffnete der \u00ab\u00a0Lebensborn\u00a0\u00bb in Lamorlaye bei Chantilly am 06.02.1944 ein Entbindungsheim. Es musste aber wegen der Kriegslage bereits wieder am 10.08.1944 geschlossen werden. Nach den Recherchen von Boris Thiolay im Magazin \u00ab\u00a0L&rsquo;express\u00a0\u00bb vom Mai \/Juni 2009 wurden in dieser Zeit h\u00f6chstens 21 Kinder geboren.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\"><span style=\"font-size: 12pt; line-height: 150%; font-family: 'Times New Roman';\">Eindeutschung \u00ab\u00a0fremdv\u00f6lkischer\u00a0\u00bb Kinder<\/span><\/h3>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\">Ab 1942 beteiligte sich der \u00ab\u00a0Lebensborn\u00a0\u00bb auch an der Eindeutschung von 350 Kindern im Alter von wenigen Monaten bis 17 Jahren, die nach einer rassischen Musterung durch die SS aus dem fr\u00fcheren <strong>Jugoslawien<\/strong> (Kroatien, Slowenien), <strong>Polen<\/strong> oder der ehemaligen <strong>Tschechoslowakei<\/strong> gegen den Willen oder ohne Wissen ihrer Eltern bzw. Erziehungsberechtigten nach Deutschland verschleppt worden waren. Er gab ihnen deutsche Namen, erzog sie in seinen Heimen zu deutscher Lebensweise oder vermittelte sie in deutsche Pflegefamilien zum Zwecke einer sp\u00e4teren Adoption.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\"><span style=\"font-size: 12pt; line-height: 150%; font-family: 'Times New Roman'; font-style: normal;\">Rassische Auslese<\/span><\/h2>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\">Wie die SS insgesamt, so war der \u00ab\u00a0Lebensborn\u00a0\u00bb im Besonderen dem Auslesegedanken verpflichtet.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\"><strong><em><u>Aufnahme<\/u><\/em><\/strong><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\">Werdende M\u00fctter wurden nur in die Heime aufgenommen, wenn sie den rassischen und erbbiologischen Voraussetzungen, die f\u00fcr die SS galten, entsprachen. So mu\u00dften sie mindestens 1,70 m gro\u00df sein. \u00ab\u00a0Ostische\u00a0\u00bb und \u00ab\u00a0westische\u00a0\u00bb Rassentypen wurden abgelehnt, hingegen blonde und blau\u00e4ugige bevorzugt. Mit einer Ahnentafel, die \u00fcber Eltern und Gro\u00dfeltern, besser aber noch \u00fcber Vorfahren bis zum Jahr 1800 &#8211; wie in der SS \u00fcblich &#8211; Auskunft gab, und speziellen Frageb\u00f6gen (\u00ab\u00a0Fragebogen KM\u00a0\u00bb und \u00ab\u00a0Gesundheitsnachweis\u00a0\u00bb), die von einem Arzt auszuf\u00fcllen waren, hatten die Frauen ihre gesundheitliche und rassische Tauglichkeit nachzuweisen. Entsprechende Belege wurden auch von dem Vater des zu erwartenden Kindes verlangt.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\"><u><span style=\"font-size: 12pt; line-height: 150%; font-family: 'Times New Roman'; font-weight: normal;\">RF-Fragebogen<\/span><\/u><\/h3>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\">Mit der Aufnahme in ein \u00ab\u00a0Lebensborn\u00a0\u00bb-Heim war aber noch nicht das rassische Endurteil \u00fcber die Mutter gef\u00e4llt. W\u00e4hrend des Aufenthaltes wurde vom \u00e4rztlichen Heimleiter und der Oberschwester ein weiterer Fragebogen ausgef\u00fcllt, der nur f\u00fcr Himmler bestimmt war. Diese \u00ab\u00a0RF-Fragebogen\u00a0\u00bb waren streng geheim und wurden ohne Wissen der M\u00fctter angelegt. Neben pers\u00f6nlichen Daten wurde das \u00ab\u00a0rassische Erscheinungsbild\u00a0\u00bb der Mutter notiert sowie ihr Verhalten im Heim und gegen\u00fcber dem Kind. Abschlie\u00dfend wurde gefragt, ob sie \u00ab\u00a0rassisch\u00a0\u00bb, \u00ab\u00a0weltanschaulich\u00a0\u00bb und \u00ab\u00a0charakterlich\u00a0\u00bb der Auslese der SS entspreche und ob von ihr \u00ab\u00a0<strong>im Sinne des Ausleseprinzips der SS noch weitere Kinder erw\u00fcnscht<\/strong>\u00a0\u00bb seien.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\"><u><span style=\"font-size: 12pt; line-height: 150%; font-family: 'Times New Roman'; font-weight: normal;\">Namensgebung<\/span><\/u><\/h3>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\">Auch wurden die M\u00fctter gehalten, ihre Kinder anstelle der Taufe einer \u00ab\u00a0SS-Namensgebung\u00a0\u00bb zu unterziehen, wodurch sie f\u00f6rmlich in die \u00ab\u00a0SS-Sippengemeinschaft\u00a0\u00bb aufgenommen wurden.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\"><u><span style=\"font-size: 12pt; line-height: 150%; font-family: 'Times New Roman'; font-weight: normal;\">\u00ab\u00a0Euthanasie\u00a0\u00bb<\/span><\/u><\/h3>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\">Was wegen der rassischen Auslese eigentlich nicht vorkommen durfte, trat manchmal dennoch ein: Kinder kamen mit Mi\u00dfbildungen auf die Welt, z. B. mit Klumpf\u00fc\u00dfen oder einer Rachengaumenspalte. Was geschah mit ihnen? Sie wurden aus dem Heim genommen, und der \u00ab\u00a0Lebensborn\u00a0\u00bb lehnte die \u00dcbernahme ihrer Vormundschaft ab.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\">Bislang sind mir vier solcher behinderter Kinder bekannt. Sie wurden vom \u00ab\u00a0Lebensborn\u00a0\u00bb in spezielle Heil- und Pflegeanstalten verlegt, in denen Kinder nach einer gewissen Beobachtungszeit get\u00f6tet wurden. Drei dieser im \u00ab\u00a0Lebensborn\u00a0\u00bb mit Behinderungen geborenen Kinder wurden dort ermordet:<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\"><u>Gescheiterte Utopie<\/u><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\">Himmler hatte die Phantasie, dass dem Deutschen Reich nach 30 Jahren mit Hilfe des \u00ab\u00a0Lebensborn\u00a0\u00bb 400.000 Soldaten mehr zur Verf\u00fcgung stehen w\u00fcrden. Die Bilanz sah aber nach 9 Jahren \u00ab\u00a0Lebensborn\u00a0\u00bb ganz anders aus: Wenn wir von ungef\u00e4hr 8.000 \u00ab\u00a0Lebensborn\u00a0\u00bb-Geburten zwischen 1936 und 1945 im Deutschen Reich ausgehen, von denen ca. 60 % unehelich waren, so w\u00e4re das allenfalls ein Plus von 4.800 Geburten; ein \u00e4u\u00dferst mageres Ergebnis. Himmlers Utopie war also kl\u00e4glich gescheitert.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\"><span style=\"font-size: 12pt; line-height: 150%; font-family: 'Times New Roman'; font-style: normal;\">Schlu\u00df<\/span><\/h2>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\">Wie erging es aber den Kindern, deren Schicksale sich hinter diesen Zahlen verbergen? Die meisten Kinder blieben f\u00fcr mehrere Monate manchmal f\u00fcr ein bis zwei Jahre im \u00ab\u00a0Lebensborn\u00a0\u00bb. Ein Teil von ihnen wurde von Heim zu Heim, von Pflegefamilie zu Pflegefamilie geschoben, bis sie, meist erst nach dem Krieg, von einem kinderlosen Ehepaar auf Dauer aufgenommen wurden. Die anderen Kinder wurden nach einer unterschiedlich langen Zeit der Trennung von ihren M\u00fcttern zu sich geholt, nachdem sich deren Lebenssituation stabilisiert hatte. Mit wenigen Ausnahmen ist allen \u00ab\u00a0Lebensborn\u00a0\u00bb-Kindern gemeinsam, dass ihnen von M\u00fcttern und Adoptiveltern die Herkunft verschwiegen wurde. Die M\u00fctter verstummten oder tischten L\u00fcgen auf, wenn die heranwachsenden Kinder nach den unbekannten V\u00e4tern oder der fr\u00fchen Kindheit fragten. Die Kinder sp\u00fcrten ihr Leben lang, da\u00df ihre M\u00fctter vor ihnen Geheimnisse verbargen. Unter diesen Umst\u00e4nden konnten sie kein stabiles liebevolles Vertrauensverh\u00e4ltnis zu ihren M\u00fcttern oder auch Adoptiveltern entwickeln. Dadurch wurde ihr Selbstwertgef\u00fchl geschw\u00e4cht. Gleichzeitig fehlte ihnen durch die Unkenntnis \u00fcber den leiblichen Vater ein St\u00fcck ihrer Identit\u00e4t.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\">Von diesen Erfahrungen sind die \u00ab\u00a0Lebensborn\u00a0\u00bb-Kinder gepr\u00e4gt um nicht zu sagen traumatisiert. Sie waren daher auch lange Jahre ihres Lebens gel\u00e4hmt, nach den Spuren ihrer Herkunft zu suchen. Nur allm\u00e4hlich gelang es den meisten von ihnen, in m\u00fche- und leidvollen Recherchen, den leiblichen Vater zu ermitteln, ihre Kindheit zu rekonstruieren und damit ihre famili\u00e4ren Wurzeln zu finden. Eine unbekannte Zahl von \u00ab\u00a0Lebensborn\u00a0\u00bb-Kinder sucht aber heute noch nach ihrer verlorenen Kindheit, vor allem solche Kinder, die aus besetzten L\u00e4ndern nach Deutschland verschleppt worden waren, und weder Mutter noch Vater kennen. Nicht anders ergeht es den \u00ab\u00a0Kriegskindern\u00a0\u00bb wie hier in Frankreich.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\">Angesichts der historischen Fakten ist es nicht gerechtfertigt, vom \u00ab\u00a0Lebensborn\u00a0\u00bb als einer \u00ab\u00a0Zeugungs- und Zuchtanstalt\u00a0\u00bb oder auch eines \u00ab\u00a0Bordells\u00a0\u00bb zu sprechen. Auch verbietet dies der Respekt vor dem Schicksal der unschuldigen Kinder, die vom \u00ab\u00a0Lebensborn\u00a0\u00bb f\u00fcr die Zwecke der nationalsozialistischern Bev\u00f6lkerungs- und Rassenpolitik mi\u00dfbraucht wurden.<\/p>\n<\/div>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Cet article n&rsquo;a pas encore \u00e9t\u00e9 traduit en fran\u00e7ais \u00dcber den \u00ab\u00a0Lebensborn e. V.\u00a0\u00bb der SS (Coeurs sans Fronti\u00e8res, Caen 28.11.2009) Der \u00ab\u00a0Lebensborn\u00a0\u00bb e.V. war weder eine Zeugungs- oder Zuchtanstalt noch eine karitative Einrichtung, auch wenn dies ein US-Milit\u00e4rgericht nach dem Krieg behauptete und ihn von jeder Mitschuld an NS-Verbrechen freisprach. Dennoch diente er als [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":7146,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"<div class=\"Section1\"><p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: center; line-height: 150%;\" align=\"center\"><strong>\u00dcber den \"Lebensborn e. V.\" der SS<\/strong><\/p><p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: center;\" align=\"center\"><strong>(Coeurs sans Fronti\u00e8res, Caen 28.11.2009)<\/strong><\/p><p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\">\u00a0<\/p><p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\">Der \"Lebensborn\" e.V. war weder eine Zeugungs- oder Zuchtanstalt noch eine karitative Einrichtung, auch wenn dies ein US-Milit\u00e4rgericht nach dem Krieg behauptete und ihn von jeder Mitschuld an NS-Verbrechen freisprach. Dennoch diente er als SS-Verein auf spezifische Weise der nationalsozialistischen Bev\u00f6lkerungs- und Rassenpolitik.<\/p><p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\">\u00a0<\/p><p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\">Der \"Lebensborn\" e.V. war ein Ergebnis der NS-Rassenideologie: \"Minderwertige\" Rassen mussten bek\u00e4mpft und ausgerottet (Holocaust) werden und \"hochwertige\" Rassen (damit war vor allem das deutsche Volk gemeint) mussten gef\u00f6rdert werden. Die F\u00f6rderung \"hochwertiger\" Rassen bestand darin, politische und soziale Bedingungen so zu \u00e4ndern, dass von ihnen m\u00f6glichst viele Kinder zur Welt kamen. Deshalb kam es Hitler auch nicht darauf an, ob Kinder ehelich oder unehelich geboren wurden.<\/p><h2 style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\"><span style=\"font-size: 12pt; line-height: 150%; font-family: 'Times New Roman'; font-style: normal;\">Gr\u00fcndung<\/span><\/h2><p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\">Als Reichsf\u00fchrer-SS Heinrich Himmler 1935 h\u00f6chster Polizeichef im Deutschen Reich wurde, ging er davon aus, dass j\u00e4hrlich ca. 700.000 Abtreibungen vorgenommen wurden. Frauen, die schwanger wurden, ohne verheiratet zu sein, wurden damals sozial ausgegrenzt. Sie wurden von der eigenen Familie verjagt, verloren ihren Arbeitsplatz. Viele versuchten, diesen Konflikt durch eine illegale Schwangerschaftsunterbrechung zu l\u00f6sen. Und hier setzte Himmler an. F\u00fcr ihn waren 700.00 Abtreibungen 700.000 verlorene Kinder. Wenn jetzt aber, so die \u00dcberlegungen Himmlers, niemand von der Schwangerschaft erfahren w\u00fcrde, w\u00fcrde damit auch der Grund f\u00fcr eine Abtreibung entfallen. Deshalb wollte er Schwangerschaftsunterbrechungen nicht nur mit Strafen bek\u00e4mpfen, sondern auch mit der Geheimhaltung von Schwangerschaft und Geburt.<\/p><p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\">\u00a0<\/p><p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\">Zur Realisierung dieser Idee gr\u00fcndete Himmler 1935 den \"Lebensborn e. V.\" Nach der Satzung war die zentrale Aufgabe des Vereins, dass er \"rassisch und erbbiologisch wertvolle werdenden M\u00fctter\" und ihre Kinder betreut. Der \u00e4rztliche Leiter des \"Lebensborn\", SS-Oberf\u00fchrer Dr. med. Gregor Ebner, stellte dar\u00fcber hinaus 1938 fest: Aus dem \"Lebensborn\" werde eine auserlesene Jugend hervorgehen, \"<strong>wertvoll an Geist und K\u00f6rper, der Adel der Zukunft<\/strong>\". Der \"Lebensborn\", fuhr er fort, sch\u00fctze die ledige Mutter und ihr Kind vor den Angriffen der Gesellschaft \"<strong>einzig und allein aus dem Gedanken heraus, da\u00df wir<\/strong><\/p><p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\"><strong>Deutsche es uns nicht leisten k\u00f6nnen, auch nur auf einen einzigen Tropfen guten Blutes zu verzichten<\/strong>\".<\/p><h2 style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\"><span style=\"font-size: 12pt; line-height: 150%; font-family: 'Times New Roman'; font-style: normal;\">Entbindungs- und Kinderheime<\/span><\/h2><p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\">Um es noch einmal deutlich zu sagen: Der \"Lebensborn\" sollte Frauen, die bereits schwanger waren, aus rassenideologischen Gr\u00fcnden Beistand leisten. Deshalb errichtete er Entbindungsheime. Das erste Heim dieser Art wurde 1936 in Steinh\u00f6ring bei M\u00fcnchen er\u00f6ffnet. Bis Kriegsende besa\u00df der Verein im Deutschen Reich (einschlie\u00dflich \u00d6sterreich) 9 Entbindungs- und zwei Kinderheime, in denen 7000 bis 8000 Kinder, davon 50 bis 60% unehelich, zur Welt kamen.<\/p><h2 style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\"><span style=\"font-size: 12pt; line-height: 150%; font-family: 'Times New Roman'; font-style: normal;\">Geheimhaltung<\/span><\/h2><p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\">Die von Himmler geforderte Geheimhaltung von Schwangerschaft und Geburt konnte nur unter Ausschaltung oder Umgehung geltenden Rechts durchgef\u00fchrt werden. <strong>Eigene Heim-Standes\u00e4mter <\/strong>verhinderten, da\u00df das Geburtsstandesamt der Mutter von der Geburt eines unehelichen Kindes unterrichtet wurde, wie es gesetzlich vorgeschrieben war. Um die polizeiliche Meldepflicht zu unterlaufen, richtete der Verein in den Heimen <strong>eigene Melde\u00e4mter<\/strong> ein und verschaffte den werdenden M\u00fcttern <strong>Deckadressen<\/strong>, damit sie ihrer Heimatbeh\u00f6rde nicht das \"Lebensborn\"-Heim als neuen Aufenthaltsort nennen mu\u00dften.<\/p><h2 style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\"><span style=\"font-size: 12pt; line-height: 150%; font-family: 'Times New Roman'; font-style: normal;\">Betreuung<\/span><\/h2><p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\">Nach der Geburt \u00fcbernahm \"der \"Lebensborn\" die <strong>Vormundschaft<\/strong>, die bei unehelichen Kindern gesetzlich vorgeschrieben war. Da er daran interessiert war, da\u00df die M\u00fctter ihre Kinder gro\u00dfzogen, half er ihnen bei der <strong>Arbeitsplatz- und Wohnungssuche<\/strong>. Erst wenn ein Zusammenleben von Mutter und Kind aus \u00e4u\u00dferen Gr\u00fcnden - zumal im Krieg - nicht m\u00f6glich war, nahm er Kinder f\u00fcr einen befristeten Zeitraum in seine <strong>eigenen Kinderheime<\/strong> auf oder vermittelte sie in <strong>Familienpflege<\/strong>.<\/p><p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\">\u00a0<\/p><p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\"><strong>Adoptionen <\/strong>waren nur f\u00fcr den Ausnahmefall vorgesehen und bedurften jedes Mal der pers\u00f6nlichen Zustimmung Himmlers. Bis Kriegsende wurden insgesamt nur 100 Kinder zur Adoption gegeben. Aufgrund dieser F\u00fcrsorgema\u00dfnahmen hat ein Gro\u00dfteil der Frauen den \"Lebensborn\" als eine karitative Einrichtung in Erinnerung behalten.<\/p><p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\">\u00a0<\/p><h2 style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\"><span style=\"font-size: 12pt; line-height: 150%; font-family: 'Times New Roman'; font-style: normal;\">Ausbreitung nach Kriegsbeginn.<\/span><\/h2><p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\">Mit der Besetzung West- und Nordeuropas durch die deutschen Truppen expandierte der \"Lebensborn\" \u00fcber die Reichsgrenzen hinaus.<\/p><h3 style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\"><span style=\"font-size: 12pt; line-height: 150%; font-family: 'Times New Roman';\">Norwegen<\/span><\/h3><p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\">Nationalsozialistischen Rassenanh\u00e4nger sch\u00e4tzen den rassischen Wert der Bev\u00f6lkerung Norwegens besonders hoch ein. Sie betrachteten die Norweger als \"germanisches Brudervolk\". Daher \u00fcbernahm der \"Lebensborn\" sehr schnell die Betreuung der rund 12.000 meist unehelichen Kinder norwegischer M\u00fctter und deutscher V\u00e4ter. Ab 1941 errichtete er dort insgesamt 10 Entbindungs- und Kinderheime. Rund 250 dieser Kinder wurden meist ohne die Zustimmung ihrer M\u00fctter nach Deutschland gebracht, wo sie adoptiert werden sollten.<\/p><p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\">\u00a0<\/p><p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\">Au\u00dferdem er\u00f6ffnete der Verein jeweils ein Entbindungsheim in <strong>Belgien<\/strong> und <strong>Frankreich <\/strong>sowie ein Kinderheim in <strong>Luxemburg<\/strong>.<\/p><p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\">\u00a0<\/p><p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\">Im besetzten Frankreich, so sch\u00e4tzte die SS im Oktober 1943, waren 85.000 Kinder mit franz\u00f6sischen M\u00fcttern und deutschen V\u00e4tern geboren worden. Aus diesem Grund er\u00f6ffnete der \"Lebensborn\" in Lamorlaye bei Chantilly am 06.02.1944 ein Entbindungsheim. Es musste aber wegen der Kriegslage bereits wieder am 10.08.1944 geschlossen werden. Nach den Recherchen von Boris Thiolay im Magazin \"L'express\" vom Mai \/Juni 2009 wurden in dieser Zeit h\u00f6chstens 21 Kinder geboren.<\/p><h3 style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\"><span style=\"font-size: 12pt; line-height: 150%; font-family: 'Times New Roman';\">Eindeutschung \"fremdv\u00f6lkischer\" Kinder<\/span><\/h3><p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\">Ab 1942 beteiligte sich der \"Lebensborn\" auch an der Eindeutschung von 350 Kindern im Alter von wenigen Monaten bis 17 Jahren, die nach einer rassischen Musterung durch die SS aus dem fr\u00fcheren <strong>Jugoslawien<\/strong> (Kroatien, Slowenien), <strong>Polen<\/strong> oder der ehemaligen <strong>Tschechoslowakei<\/strong> gegen den Willen oder ohne Wissen ihrer Eltern bzw. Erziehungsberechtigten nach Deutschland verschleppt worden waren. Er gab ihnen deutsche Namen, erzog sie in seinen Heimen zu deutscher Lebensweise oder vermittelte sie in deutsche Pflegefamilien zum Zwecke einer sp\u00e4teren Adoption.<\/p><h2 style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\"><span style=\"font-size: 12pt; line-height: 150%; font-family: 'Times New Roman'; font-style: normal;\">Rassische Auslese<\/span><\/h2><p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\">Wie die SS insgesamt, so war der \"Lebensborn\" im Besonderen dem Auslesegedanken verpflichtet.<\/p><p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\"><strong><em><u>Aufnahme<\/u><\/em><\/strong><\/p><p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\">Werdende M\u00fctter wurden nur in die Heime aufgenommen, wenn sie den rassischen und erbbiologischen Voraussetzungen, die f\u00fcr die SS galten, entsprachen. So mu\u00dften sie mindestens 1,70 m gro\u00df sein. \"Ostische\" und \"westische\" Rassentypen wurden abgelehnt, hingegen blonde und blau\u00e4ugige bevorzugt. Mit einer Ahnentafel, die \u00fcber Eltern und Gro\u00dfeltern, besser aber noch \u00fcber Vorfahren bis zum Jahr 1800 - wie in der SS \u00fcblich - Auskunft gab, und speziellen Frageb\u00f6gen (\"Fragebogen KM\" und \"Gesundheitsnachweis\"), die von einem Arzt auszuf\u00fcllen waren, hatten die Frauen ihre gesundheitliche und rassische Tauglichkeit nachzuweisen. Entsprechende Belege wurden auch von dem Vater des zu erwartenden Kindes verlangt.<\/p><h3 style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\"><u><span style=\"font-size: 12pt; line-height: 150%; font-family: 'Times New Roman'; font-weight: normal;\">RF-Fragebogen<\/span><\/u><\/h3><p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\">Mit der Aufnahme in ein \"Lebensborn\"-Heim war aber noch nicht das rassische Endurteil \u00fcber die Mutter gef\u00e4llt. W\u00e4hrend des Aufenthaltes wurde vom \u00e4rztlichen Heimleiter und der Oberschwester ein weiterer Fragebogen ausgef\u00fcllt, der nur f\u00fcr Himmler bestimmt war. Diese \"RF-Fragebogen\" waren streng geheim und wurden ohne Wissen der M\u00fctter angelegt. Neben pers\u00f6nlichen Daten wurde das \"rassische Erscheinungsbild\" der Mutter notiert sowie ihr Verhalten im Heim und gegen\u00fcber dem Kind. Abschlie\u00dfend wurde gefragt, ob sie \"rassisch\", \"weltanschaulich\" und \"charakterlich\" der Auslese der SS entspreche und ob von ihr \"<strong>im Sinne des Ausleseprinzips der SS noch weitere Kinder erw\u00fcnscht<\/strong>\" seien.<\/p><h3 style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\"><u><span style=\"font-size: 12pt; line-height: 150%; font-family: 'Times New Roman'; font-weight: normal;\">Namensgebung<\/span><\/u><\/h3><p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\">Auch wurden die M\u00fctter gehalten, ihre Kinder anstelle der Taufe einer \"SS-Namensgebung\" zu unterziehen, wodurch sie f\u00f6rmlich in die \"SS-Sippengemeinschaft\" aufgenommen wurden.<\/p><h3 style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\"><u><span style=\"font-size: 12pt; line-height: 150%; font-family: 'Times New Roman'; font-weight: normal;\">\"Euthanasie\"<\/span><\/u><\/h3><p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\">Was wegen der rassischen Auslese eigentlich nicht vorkommen durfte, trat manchmal dennoch ein: Kinder kamen mit Mi\u00dfbildungen auf die Welt, z. B. mit Klumpf\u00fc\u00dfen oder einer Rachengaumenspalte. Was geschah mit ihnen? Sie wurden aus dem Heim genommen, und der \"Lebensborn\" lehnte die \u00dcbernahme ihrer Vormundschaft ab.<\/p><p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\">\u00a0<\/p><p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\">Bislang sind mir vier solcher behinderter Kinder bekannt. Sie wurden vom \"Lebensborn\" in spezielle Heil- und Pflegeanstalten verlegt, in denen Kinder nach einer gewissen Beobachtungszeit get\u00f6tet wurden. Drei dieser im \"Lebensborn\" mit Behinderungen geborenen Kinder wurden dort ermordet:<\/p><p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\"><u>Gescheiterte Utopie<\/u><\/p><p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\">Himmler hatte die Phantasie, dass dem Deutschen Reich nach 30 Jahren mit Hilfe des \"Lebensborn\" 400.000 Soldaten mehr zur Verf\u00fcgung stehen w\u00fcrden. Die Bilanz sah aber nach 9 Jahren \"Lebensborn\" ganz anders aus: Wenn wir von ungef\u00e4hr 8.000 \"Lebensborn\"-Geburten zwischen 1936 und 1945 im Deutschen Reich ausgehen, von denen ca. 60 % unehelich waren, so w\u00e4re das allenfalls ein Plus von 4.800 Geburten; ein \u00e4u\u00dferst mageres Ergebnis. Himmlers Utopie war also kl\u00e4glich gescheitert.<\/p><h2 style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\"><span style=\"font-size: 12pt; line-height: 150%; font-family: 'Times New Roman'; font-style: normal;\">Schlu\u00df<\/span><\/h2><p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\">Wie erging es aber den Kindern, deren Schicksale sich hinter diesen Zahlen verbergen? Die meisten Kinder blieben f\u00fcr mehrere Monate manchmal f\u00fcr ein bis zwei Jahre im \"Lebensborn\". Ein Teil von ihnen wurde von Heim zu Heim, von Pflegefamilie zu Pflegefamilie geschoben, bis sie, meist erst nach dem Krieg, von einem kinderlosen Ehepaar auf Dauer aufgenommen wurden. Die anderen Kinder wurden nach einer unterschiedlich langen Zeit der Trennung von ihren M\u00fcttern zu sich geholt, nachdem sich deren Lebenssituation stabilisiert hatte. Mit wenigen Ausnahmen ist allen \"Lebensborn\"-Kindern gemeinsam, dass ihnen von M\u00fcttern und Adoptiveltern die Herkunft verschwiegen wurde. Die M\u00fctter verstummten oder tischten L\u00fcgen auf, wenn die heranwachsenden Kinder nach den unbekannten V\u00e4tern oder der fr\u00fchen Kindheit fragten. Die Kinder sp\u00fcrten ihr Leben lang, da\u00df ihre M\u00fctter vor ihnen Geheimnisse verbargen. Unter diesen Umst\u00e4nden konnten sie kein stabiles liebevolles Vertrauensverh\u00e4ltnis zu ihren M\u00fcttern oder auch Adoptiveltern entwickeln. Dadurch wurde ihr Selbstwertgef\u00fchl geschw\u00e4cht. Gleichzeitig fehlte ihnen durch die Unkenntnis \u00fcber den leiblichen Vater ein St\u00fcck ihrer Identit\u00e4t.<\/p><p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\">\u00a0<\/p><p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\">Von diesen Erfahrungen sind die \"Lebensborn\"-Kinder gepr\u00e4gt um nicht zu sagen traumatisiert. Sie waren daher auch lange Jahre ihres Lebens gel\u00e4hmt, nach den Spuren ihrer Herkunft zu suchen. Nur allm\u00e4hlich gelang es den meisten von ihnen, in m\u00fche- und leidvollen Recherchen, den leiblichen Vater zu ermitteln, ihre Kindheit zu rekonstruieren und damit ihre famili\u00e4ren Wurzeln zu finden. Eine unbekannte Zahl von \"Lebensborn\"-Kinder sucht aber heute noch nach ihrer verlorenen Kindheit, vor allem solche Kinder, die aus besetzten L\u00e4ndern nach Deutschland verschleppt worden waren, und weder Mutter noch Vater kennen. Nicht anders ergeht es den \"Kriegskindern\" wie hier in Frankreich.<\/p><p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\">\u00a0<\/p><p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify; line-height: 150%;\">Angesichts der historischen Fakten ist es nicht gerechtfertigt, vom \"Lebensborn\" als einer \"Zeugungs- und Zuchtanstalt\" oder auch eines \"Bordells\" zu sprechen. Auch verbietet dies der Respekt vor dem Schicksal der unschuldigen Kinder, die vom \"Lebensborn\" f\u00fcr die Zwecke der nationalsozialistischern Bev\u00f6lkerungs- und Rassenpolitik mi\u00dfbraucht wurden.<\/p><\/div>","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[214,162],"tags":[],"class_list":["post-299","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-divers","category-documents"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.3 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Uber den Lebensborn - CSF - HOG<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.coeurssansfrontieres.com\/fr\/documents\/divers\/uber-den-lebensborn\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"fr_FR\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Uber den Lebensborn - CSF - HOG\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Cet article n&#039;a pas encore \u00e9t\u00e9 traduit en fran\u00e7ais \u00dcber den &quot;Lebensborn e. 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