Das Bild zeigt HENRI VINCENTE stehend in der Mitte, eine Hand auf der Hüfte.

Das Bild zeigt HENRI VINCENTE stehend in der Mitte, eine Hand auf der Hüfte.

Jacob et sa femme française : portrait peint au Stalag d’après une photo

Nr 771

Christianes Vater, Henri VINCENTE, wurde im November 1916 in Fez, Marokko, geboren.
Während des Zweiten Weltkrieges wurde er gefangengenommen.
Er hatte die Kennnummer 42217 und befand sich im Stalag IIIA in Schönefeld, östlich von Berlin.
Zuerst arbeitete er unter dem Kommando 950 bei der Firma Henschel, danach wurde er auf einen Bauernhof in Ludwigsfelde (ca. 11 Km von Potsdam entfernt) abkommandiert, um einer Kriegswitwe zu helfen, deren Mann an der Front gefallen war.

Nach seiner Freilassung am 28. April 1945 verließ Henri VINCENTE Deutschland nicht sofort.
Er blieb bis zum 15. Juni 1945 auf dem Bauernhof um noch auf den Feldern zu helfen.

Vor 2 Jahren (2018) erfuhr Christiane, dass 1947 in Brief aus Deutschland ankam in dem die Geburt eines Kindes mitgeteilt wurde.
Dieses Kind stammte aus der Beziehung von Christianes Vater mit der Bäuerin.
Seit dieser Zeit sucht Christiane nach ihrem Bruder, oder ihrer Schwester, in Deutschland.

Hier ist eine Liste der Ortsteile der Gemeinde Ludwigsfelde, wo der besagte Bauernhof hätte sein können:
– Ahrensdorf
– Genshagen mit dem gleichnamigen Schloss
– Gröben und Gröbener Kietz
– Groß Schulzendorf
– Jütchendorf
– Kerzendorf
– Löwenbruch
– Mietgendorf
– Schiaß
– Siethen
– Struveshof
– Wietstock.

Sehr bewegt startet Christiane diese Recherche. Sollte jemand Informationen über eines dieser Dörfer haben, wären wir Ihnen dankbar, wenn sie uns kontaktieren würden.